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Die Bibliothekswissenschaftlerin '''Barbara Distel''' (* [[1943]]) ist Museumskuratorin und Publizistin. Von 1975 bis Juli 2008 war sie Leiterin der [[KZ-Gedenkstätte Dachau]].
Die Bibliothekswissenschaftlerin '''Barbara Distel''' (* [[1943]]) ist Museumskuratorin und Publizistin. Von 1975 bis 2008 war sie Leiterin der [[KZ-Gedenkstätte Dachau]].




Distel studierte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] Bibliothekswissenschaften. Noch während ihrer Ausbildung an der Hochschule wirkte sie zwischen 1964 und 1967 maßgeblich am Aufbau der [[KZ-Gedenkstätte Dachau]], insbesondere des Archivs und der Bibliothek, mit. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten übernahm sie 1975 deren Leitung. In dieser Funktion entwickelte sie die Gedenkstätte zu einem Ort geistiger Auseinandersetzung und trug nachhaltig zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Politik der Nazis in Deutschland bei.
Frau Distel studierte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] Bibliothekswissenschaften. Noch während ihrer Ausbildung an der Hochschule wirkte sie zwischen 1964 und 1967 maßgeblich am Aufbau der [[KZ-Gedenkstätte Dachau|Gedenkstätte]] in [[Dachau]], insbesondere des Archivs und der Bibliothek, mit. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten übernahm sie 1975 deren Leitung. In dieser Funktion entwickelte sie die Gedenkstätte zu einem Ort geistiger Auseinandersetzung und trug nachhaltig zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Politik der Nazis in Deutschland bei.


Von 1985 bis 2009 gab sie zusammen mit [[Wolfgang Benz]] die jährlich erscheinenden ''[[Dachauer Hefte]] – Studien und Dokumentation zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager'' heraus.
Von 1985 bis 2009 gab sie zusammen mit [[Wolfgang Benz]] die jährlich erscheinenden ''[[Dachauer Hefte]] – Studien und Dokumentation zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager'' heraus.
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