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Erst als die Lage vollkommen aussichtslos war und auch im letzten Kriegsjahr 1918 immer mehr Soldaten kriegsmüde wurden, lenkten die deutschen militärischen Befehlshaber ein; auch häuften sich im Laufe des Jahres 1918 die Fälle von Befehlsverweigerung. Doch die militärische Spitze übernahm nun keinerlei Verantwortung. So musste zum ersten Mal in der Geschichte ein Zivilist, der Politiker Matthias Erzberger von der Zentrumspartei, die Waffenstillstandsverhandlungen führen.  
Erst als die Lage vollkommen aussichtslos war und auch im letzten Kriegsjahr 1918 immer mehr Soldaten kriegsmüde wurden, lenkten die deutschen militärischen Befehlshaber ein; auch häuften sich im Laufe des Jahres 1918 die Fälle von Befehlsverweigerung. Doch die militärische Spitze übernahm nun keinerlei Verantwortung. So musste zum ersten Mal in der Geschichte ein Zivilist, der Politiker Matthias Erzberger von der Zentrumspartei, die Waffenstillstandsverhandlungen führen.  


Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen. Dieser Waffenstillstand galt zunächst für einen Monat. Bis zum Inkrafttreten des Versailler Friedensvertrags am 20. Januar 1920 (der 1919 ausgehandelt wird und dessen harte Bedingungen für Deutschland maßgeblich von den Alliierten festgelegt wurden) musste Deutschland sich einige Male um eine Verlängerung des Waffenstillstands, meist um weitere 4 Wochen, bemühen.  
Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen. Dieser Waffenstillstand galt zunächst für einen Monat. Bis zum Inkrafttreten des Versailler Friedensvertrags am 20. Januar 1920 (der 1919 ausgehandelt wird und dessen harte Bedingungen für Deutschland maßgeblich von den Alliierten festgelegt wurden) musste Deutschland sich einige Male um eine Verlängerung des Waffenstillstands, meist um weitere 4 Wochen bemühen.  


Große Probleme bereitete Deutschland der von Frankreich geforderte schnelle Truppenabzug aus dem französischen Staatsgebiet, da Deutschland gleichzeitig viele Lokomotiven als Reparation an die Alliierten übergeben musste. Somit verzögerte sich der Truppenabzug erheblich.
Große Probleme bereitete Deutschland der von Frankreich geforderte schnelle Truppenabzug aus dem französischen Staatsgebiet, da Deutschland gleichzeitig viele Lokomotiven als Reparation an die Alliierten übergeben musste. Somit verzögerte sich der Truppenabzug erheblich.
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