Diskussion:Moschee in Sendling: Unterschied zwischen den Versionen

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Ob es "nur" eine Annäherung bewirken kann, wenn man 2 verschiedene Gotteshäuser frontal gegenüber baut, das bezweifle ich. Ich möchte dort in Sendling jedenfalls nicht wohnen. Obwohl, möglich wäre eine erzwungene Toleranz natürlich schon.  
Ob es "nur" eine Annäherung bewirken kann, wenn man 2 verschiedene Gotteshäuser frontal gegenüber baut, das bezweifle ich. Ich möchte dort in Sendling jedenfalls nicht wohnen. Obwohl, möglich wäre eine erzwungene Toleranz natürlich schon.  


Verständigen würde ich mich mit "denen" auch gern, nur in dem Miethaus in dem ich wohne sind jene Leute leider der deutschen Sprache nicht recht mächtig. Nun frage ich euch, wie ich mich also verständigen soll, als deutscher, geläuteter Gutmensch, der aus der deutschen Vergangenheit gelernt hat? Soll ich türkisch lernen? Jedes Gespräch das über ein "Hallo" hinaus gehen möchte, muss mit Händen und Füssen geführt werden. Frage mich öfters, wie es 50jährige schaffen, der deutschen Sprache so restistent zu bleiben. Frage mich, wie sie überhaupt Behördengänge schaffen oder amtliche Briefe lesen können. Nein, nicht alle sind so, etwa die Hälfte der Bewohner hier. Die arbeitenden Männer können meist besser deutsch, die Ehefrauen nur Brocken. Hier in dem Miethaus in Mü-Neuhausen ist es jedenfalls so.  
Verständigen würde ich mich mit "denen" auch gern, nur in dem Miethaus in dem ich wohne sind jene Leute leider der deutschen Sprache nicht recht mächtig. Nun frage ich euch, wie ich mich also verständigen soll, als deutscher, geläuteter Gutmensch, der aus der deutschen Vergangenheit gelernt hat? Soll ich türkisch lernen? Arabisch und pakistani auch noch? Jedes Gespräch das über ein "Hallo" hinaus gehen möchte, muss mit Händen und Füssen geführt werden. Frage mich öfters, wie es 50jährige schaffen, der deutschen Sprache so restistent zu bleiben. Frage mich, wie sie überhaupt Behördengänge schaffen oder amtliche Briefe lesen können. Nein, nicht alle sind so, etwa die Hälfte der Bewohner hier. Die arbeitenden Männer können meist besser deutsch, die Ehefrauen nur Brocken. Hier in dem Miethaus in Mü-Neuhausen ist es jedenfalls so.  


Allein am Beispiel der Frauen sieht man, wie treu sie die Regeln der "alten Heimat Türkei" einhalten. Zwangsverheiratungen, Blutsrache, Frauen dürfen nach der Hochzeit nur noch Röcke, keine Hosen mehr tragen, etc. In der Türkei gelten sie als "die Deutschen", in Deutschland gelten sie als "die Türken". Für sie ein Dilemma, ein Identifikationsproblem. So schilderte es mir jedenfalls eine türkischstämmige Freundin. Von Gleichberechtigung und Menschenrechten ist die Türkei und ihre Tradition weiter entfernt als Deutschland. Eine Tradition, die in die "neue Heimat" mitgenommen wurde.  
Allein am Beispiel der Frauen sieht man, wie treu sie die Regeln der "alten Heimat Türkei" einhalten. Zwangsverheiratungen, Blutsrache, Frauen dürfen nach der Hochzeit nur noch Röcke, keine Hosen mehr tragen, etc. In der Türkei gelten sie als "die Deutschen", in Deutschland gelten sie als "die Türken". Für sie ein Dilemma, ein Identifikationsproblem. So schilderte es mir jedenfalls eine türkischstämmige Freundin. Von Gleichberechtigung und Menschenrechten ist die Türkei und ihre Tradition weiter entfernt als Deutschland. Eine Tradition, die in die "neue Heimat" mitgenommen wurde.  
Anonymer Benutzer