Augustinerkloster: Unterschied zwischen den Versionen

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== Die Augustinerkirche - Ausstattung ==
== Die Augustinerkirche - Ausstattung ==
Mit beginn der Sekularisation ab 1802, die Auflösung des Augustinerkloster und  Kirche begann mit dem Stichtag 13. September 1803, mit dem gesamten Convent, am 12. November hatten alle Augustiner das Kloster verlassen. Bereits Ende 1803 werden alle nicht sehr wertvollen Ausstattungsstücke dieser Kirche sogleich zum Verkauf angeboten, und ab dem 21. Oktober 1803 versteigert. Von den Altären wurden die großen Bildwerke der bekanntesten Meister von der Stadt übernommen und an den damalgien Leiter der städtischen Galereie, von Mannlich übergeben. So finden sich noch heute nahezu alle Malereien in den Depos der Stadt. Ganz besonders Wertvoll mag das aus dem Jahr 1585 stammende Altarbild sein, die Kreuzigung Christi, mit seinen riesigen Dimensionen von 8,73m auf 5,85m, von Jacopo Tintoretto (Domenico Robusti) gemalt. Derzeit als Leihgabe im Stift Haug in Würzburg zu betrachten.
Mit beginn der Sekularisation ab 1802, die Auflösung des Augustinerkloster und  Kirche begann mit dem Stichtag 13. September 1803, mit dem gesamten Convent, am 12. November hatten alle Augustiner das Kloster verlassen. Bereits Ende 1803 werden die Altäre dieser Kirche sogleich zum Verkauf angeboten, und am 21. Oktober 1803 ab 9:00 Uhr versteigert.<ref>Kurpfalzbaierische Münchner Staats-Zeitung 19. Oktober 1803; Versteigerung, kommenden Donnerstag des 20ten dieses frühe. 9 Uhr werden in der abgewürdigten Augustiner Kirche sämmtlicvhe Altäre, an welchen die Tumben, zum Theile auch die Säulen von ausländischem Marmor sind, eben so auch die marmornen Antrittsstufen, derley Weihwasser-Kessel und Pflaster die eichenen Beth-, und Beichtstühle, die eisernen Altargitter und einige Glocken gegen gleich bars Bezahlung öffentlich versteigert. Welches hiermit bekannt gemacht wird von der, München, den 17ten Oktober 1803, Kurfürstl. Special-Commission in Klostersachen. Graf zu Lobron, Präsident.</ref> Von den Altären wurden die großen Bildwerke der bekanntesten Meister von der Stadt übernommen und an den damalgien Leiter der städtischen Galereie, von Mannlich übergeben. So finden sich noch heute nahezu alle Malereien in den Depos der Stadt. Ganz besonders Wertvoll mag das aus dem Jahr 1585 stammende Altarbild sein, die Kreuzigung Christi, mit seinen riesigen Dimensionen von 8,73m auf 5,85m, von Jacopo Tintoretto (Domenico Robusti) gemalt. Derzeit als Leihgabe im Stift Haug in Würzburg zu betrachten.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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