31.989
Bearbeitungen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 43: | Zeile 43: | ||
Sie wurde im Jahr 1931 nach dem Barockbaumeister [[Giovanni Antonio Viscardi]] benannt. | Sie wurde im Jahr 1931 nach dem Barockbaumeister [[Giovanni Antonio Viscardi]] benannt. | ||
Die rund 50 Meter lange Verbindungsstraße zwischen der Theatinerstraße und der Residenzstraße war um 1800 erstmals mit der Bezeichnug Preysing-Gasse, auch die Schreibweise Preising-Gasse oder Preisinggasse, benannt worden. Obwohl es nach der Eingemeindung von Haidhausen nach München somit zwei gleichbenannte Straßen gab, wurde der Name der Straße hinter dem Preysingpalais bis 1933 nicht abgeändert, da mangels einer Adresse entlang dieser, keine Verwechslungsgefahr bestand. | Die rund 50 Meter lange Verbindungsstraße zwischen der Theatinerstraße und der Residenzstraße war um 1800 erstmals mit der Bezeichnug Preysing-Gasse, auch die Schreibweise Preising-Gasse oder Preisinggasse, benannt worden. Obwohl es nach der Eingemeindung von Haidhausen nach München somit zwei gleichbenannte Straßen gab, wurde der Name der Straße hinter dem Preysingpalais bis 1933 nicht abgeändert, da mangels einer Adresse entlang dieser, keine Verwechslungsgefahr bestand. Allerdings wurde in den 1870er Jahren erstmals erwogen den kurzen Straßenabschnitt in Kajetanstraße umzubenennen. | ||
[[1933]] wurde, kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten an der Ostseite der [[Feldherrnhalle]], entlang der Residenzstraße, eine Gedenktafel mit den Namen der Getöteten des [[Ludendorff-Hitler-Putsch|Ludendorff-Hitler-Putschversuchs von 1923]] angebracht und von einer sog. „SS-Ehrenwache“ bewacht. Von den Vorübergehenden wurde der Hitlergruß verlangt. In der Folge wurde die Gasse von der Bevölkerung mit dem Namen ''Drückebergergassl'' (bzw. ''Drückebergergasse'') versehen, weil man sich auf dem Weg zur Residenz durch ihre Benützung dieser „Ehrerbietung“ einfach entziehen konnte. | [[1933]] wurde, kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten an der Ostseite der [[Feldherrnhalle]], entlang der Residenzstraße, eine Gedenktafel mit den Namen der Getöteten des [[Ludendorff-Hitler-Putsch|Ludendorff-Hitler-Putschversuchs von 1923]] angebracht und von einer sog. „SS-Ehrenwache“ bewacht. Von den Vorübergehenden wurde der Hitlergruß verlangt. In der Folge wurde die Gasse von der Bevölkerung mit dem Namen ''Drückebergergassl'' (bzw. ''Drückebergergasse'') versehen, weil man sich auf dem Weg zur Residenz durch ihre Benützung dieser „Ehrerbietung“ einfach entziehen konnte. | ||
Bearbeitungen