3.067
Bearbeitungen
K (→Ehrungen) |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Hans-Jochen Vogel''' (* 3. Februar [[1926]] in Göttingen) ist ein deutscher Politiker (SPD). | '''Hans-Jochen Vogel''' (* 3. Februar [[1926]] in Göttingen) ist ein deutscher Politiker ([[SPD]]). | ||
Er war von [[1960]] bis [[1972]] [[Oberbürgermeister]] von [[München]], von 1972 bis [[1974]] [[Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen|Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau]], dann bis [[1981]] [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]] und schließlich 1981 Regierender Bürgermeister von Berlin. Von 1987 bis [[1991]] war er Bundesvorsitzender der SPD. | Er war von [[1960]] bis [[1972]] [[Oberbürgermeister]] von [[München]], von 1972 bis [[1974]] [[Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen|Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau]], dann bis [[1981]] [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]] und schließlich 1981 Regierender Bürgermeister von Berlin. Von 1987 bis [[1991]] war er Bundesvorsitzender der SPD. | ||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
== Partei == | == Partei == | ||
Seit 1950 bereits Mitglied der | Seit 1950 bereits Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]], wurde Vogel [[1970]] erstmals in den SPD-Bundesvorstand und nach dem Rücktritt von Willy Brandt als Parteivorsitzender [[1987]] auch zu dessen Nachfolger gewählt. 1991 kandidierte er aus Altersgründen nicht erneut und gab sein Amt an Björn Engholm ab. | ||
== Abgeordneter == | == Abgeordneter == | ||
1972 wurde Vogel erstmals über die Landesliste Bayern in den Bundestag gewählt, aus dem er zunächst 1981 ausschied um Regierender Bürgermeister von Berlin zu werden. | [[1972]] wurde Vogel erstmals über die Landesliste Bayern in den Bundestag gewählt, aus dem er zunächst 1981 ausschied, um Regierender Bürgermeister von Berlin zu werden. | ||
Er war dann von 1981 bis 1983 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und hier auch Vorsitzender der SPD-Fraktion. | Er war dann von 1981 bis 1983 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und hier auch Vorsitzender der SPD-Fraktion. | ||
Mit der vorgezogenen Bundestagswahl 1983 zog Vogel dann erneut, diesmal als Berliner Abgeordneter, in den Bundestag ein und führte hier bis 1991 die Bundestagsfraktion. Vogel war dann noch bis 1994 Mitglied des Bundestages. | Mit der vorgezogenen Bundestagswahl [[1983]] zog Vogel dann erneut, diesmal als Berliner Abgeordneter, in den Bundestag ein und führte hier bis 1991 die Bundestagsfraktion. Vogel war dann noch bis [[1994]] Mitglied des Bundestages. | ||
== Öffentliche Ämter == | == Öffentliche Ämter == | ||
Vogels aktive politische Karriere begann 1958 als [[Stadtrat]] und Leiter des [[Rechtsreferat]]s der Landeshauptstadt München. 1960 wurde Hans-Jochen Vogel zum Oberbürgermeister von München gewählt. 1966 wurde er in diesem Amt bestätigt und trug maßgeblich dazu bei, dass die Stadt München als Gastgeber für die [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerpiele 1972]] ausgewählt wurde. | Vogels aktive politische Karriere begann [[1958]] als hauptamtlicher [[Stadtrat]] und Leiter des [[Rechtsreferat]]s der Landeshauptstadt München. 1960 wurde Hans-Jochen Vogel zum [[Oberbürgermeister]] von München gewählt. 1966 wurde er in diesem Amt bestätigt und trug maßgeblich dazu bei, dass die Stadt München als Gastgeber für die [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerpiele 1972]] ausgewählt wurde. | ||
Am 15. Dezember 1972 wurde er als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau in die von Bundeskanzler Willy Brandt geleitete Bundesregierung berufen. Nach Brandts Rücktritt übernahm er am 16. Mai 1974 in dem nun von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführten Kabinett das Amt des Bundesministers der Justiz. | Am 15. Dezember 1972 wurde er als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau in die von Bundeskanzler Willy Brandt geleitete Bundesregierung berufen. Nach Brandts Rücktritt übernahm er am 16. Mai 1974 in dem nun von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführten Kabinett das Amt des Bundesministers der Justiz. | ||
Bearbeitungen