Georg Pöltl: Unterschied zwischen den Versionen

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Als Georg Pöltl am 13. 2. 1945 einem jüdischen Mädchen Essbares reichte, wurde er beobachtet und ins KZ Dachau eingeliefert. Seine Häftlingsnummer war '''140997'''. Auszug aus einer Nachkriegsabschrift der Originalhäftlingskartei aus dem Konzentrationslager Dachau zeigt, dass Georg Pöltl in Schutzhaft und unter '''NAL''' eingestuft wurde.
Als Georg Pöltl am 13. 2. 1945 einem jüdischen Mädchen Essbares reichte, wurde er beobachtet und ins KZ Dachau eingeliefert. Seine Häftlingsnummer war '''140997'''. Auszug aus einer Nachkriegsabschrift der Originalhäftlingskartei aus dem Konzentrationslager Dachau zeigt, dass Georg Pöltl in Schutzhaft und unter '''NAL''' eingestuft wurde.
'''NAL bedeutet, nicht aus dem Lager. Häftlinge, die für eine Vernehmung zweiten oder driten Grades durch die politische Abteilung oder zur Exekution bestimt waren.''' Sein letzter Wohnsitz war München, Schreinerstr. 33.
'''NAL bedeutet, nicht aus dem Lager. Häftlinge, die für eine Vernehmung zweiten oder dritten Grades durch die Politische Abteilung oder zur Exekution bestimt waren.''' Sein letzter Wohnsitz war München, Schreinerstr. 33.


Wohl durch katastrophale hygienischen Bedingungen im KZ Dachau, die dort 1945 herrschten, bekam er die Ruhr. Nach Auskunft von dem Mithäftling Rudolf Bierle und Kugler (†1946 München) wurde Georg Pöltl wohl noch lebend ins Krematorium gebracht. Gestorben ist er am 4.4.1945.
Wohl durch katastrophale hygienischen Bedingungen im KZ Dachau, die dort 1945 herrschten, bekam er die Ruhr. Nach Auskunft von dem Mithäftling Rudolf Bierle und Kugler (†1946 München) wurde Georg Pöltl wohl noch lebend ins Krematorium gebracht. Gestorben ist er am 4.4.1945.
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