Leo Baerwald

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Leo Baerwald (lebte vom 20. September 1883 in Saaz, Böhmen bis zum 8. April 1970 in New York) war Rabbiner und Autor. Er stammte aus einer Familie von Rabbinern und Gelehrten. Baerwald besuchte das Wilhelmsgymnasium im Lehel. Er studierte am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau (heute Wrocław). Seine erste Anstellung fand er danach im Februar 1911 als Rabbinatssubstitut bei seiner Heimatgemeinde München, wo er sich rasch hohes Ansehen erwarb.

Im Ersten Weltkrieg war er bis Dezember 1917 Feldrabbiner bei der 6. Armee an der Westfront. Ende November 1918, wurde er von der Israelitischen Kultusgemeinde in München einstimmig zum Rabbiner gewählt.

Von 1918 bis zu seiner durch die Judenverfolgungen erzwungenen Ausreise aus Deutschland im Jahre 1940 (auch noch nach der Zerstörung der Synagoge) war Leo Baerwald der Rabbiner der Gemeinde der Hauptsynagoge.

In den USA war er von 1940 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1955 Rabbiner der Gemeinde „Beth Hillel“ in New York, die vorwiegend aus deutschstämmigen jüdischen Emigranten aus München und Nürnberg bestand.


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