Englischer Park

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Mit englischer Park wird generell ein großer Landschaftsgarten (auch Englischer Landschaftspark, kurz Englischer Garten oder Englischer Park) bezeichnet, der sich stärker an natürliche Landschaftsformen hält als die früheren Barockgärten französischer Prägung, die bei Schlössern oder Palais die Natur in geometrisch exakten Formen nur sehr stilisiert wiedergaben.

Diese Form der Landschaftsgärten hat sich in England etwa im 18. Jahrhundert entwickelt. Die Grenze zwischen Schlossbezirk und umgebender Landschaft war optisch aufgehoben, selbst wenn um den ganzen Park eine hohe Mauer gezogen war. Innerhalb der Geschichte der Gartenkunst entstand er als bewusster modischer Kontrast zu den Beeten des Barockgartens. Natürlich war das dann auch eine enorme Geldfrage, ob ein "alter" Schlossgarten umgestaltet werden konnte.

Auch der Englische Garten in München ist das Ergebnis solcher Überlegungen. Der Park des noch-pfälzischen Kurfürsten Karl Theodor in Schwetzingen ist ein weiteres Beispiel für so einen Übergang zwischen zwei Gartenformen. Die verantwortlichen Gartenbaumeister waren in dem Fall Vater und Sohn Johann Wilhelm Sckell bzw. Friedrich Ludwig Sckell (1804 nach München berufen).