Nach Berlin, Bremen, Hamburg und Frankfurt wurde eine weitere Filiale in München 1892 gegründet.

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Zur Geschichte der Bank in und nach der NS-Zeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bank dezentralisiert. Dadurch war die Deutsche Bank ab dem 1. April 1948 in Form von zehn kleineren Regionalbanken tätig. In München war das die Bayerische Creditbank. Aus den zehn Regionalbanken der Deutschen Bank wurden am 25. September 1952 drei Nachfolgebanken: u. a. die Süddeutsche Bank AG mit Sitz in München. 1956 wurde die rechtliche Möglichkeit zur endgültigen Zusammenführung der Nachfolgeinstitute geschaffen. Ende April 1957 fassten die Hauptversammlungen der drei Nachfolgeinstitute der Deutschen Bank die entsprechenden Beschlüsse, so dass sie sich am 2. Mai 1957 rückwirkend zum 1. Januar 1957 als die heutige Deutsche Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main zusammenschlossen. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde 1990 von ihr das Filialnetz der Staatsbank der DDR übernommen.

Übrigens nahm 1952 Herrmann Josef Abs seine offizielle Tätigkeit in der Deutschen Bank, Berlin-Düsseldorf, zunächst als Sprecher des Vorstands in der Süddeutschen Bank AG, München, wieder auf. Sein Arbeitsplatz und Wohnsitz blieb allerdings in Frankfurt am Main. (Abs war als Vorstand der Deutschen Bank für die „Arisierung“ (die Enteignung / Zwangsverkauf) von jüdischen Unternehmen und Banken an "arische" Nachfolger mit verantwortlich und führend für die Bank international tätig (auch Kriegsanleihen). Die moralische Bewertung der Eigentumsvorgänge ist bis heute umstritten.)

Literatur

  • Harold James, Avraham Barkai: Die Deutsche Bank und die "Arisierung." 2001. ISBN 3-406-47192-7. S. 112-113
  • Ingo Köhler: Die "Arisierung" der Privatbanken im Dritten Reich: Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. C.H. Beck, München 2005
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