Bayerische Staatsbank: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Bayerische Staatsbank''' ist einer der ältesten Äste des Stammbaumes der heutigen [[HypoVereinsbank}}.
Die '''Bayerische Staatsbank''' ist einer der ältesten Äste des Stammbaumes der heutigen [[HypoVereinsbank]].


1780 errichtet Markgraf Karl Alexander seine eigene Hofbank, die ''Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco''. Der Markgraf stellte Soldaten für den Krieg zwischen England und Frankreich in Nordamerika bereit und erhielt dafür Hilfsgelder, die diese Bank verwaltete. Daneben hatte die Bank die Aufgabe, das Wirtschaftsleben in Ansbach-Bayreuth zu fördern.
1780 errichtet Markgraf Karl Alexander seine eigene Hofbank, die ''Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco''. Der Markgraf stellte Soldaten für den Krieg zwischen England und Frankreich in Nordamerika bereit und erhielt dafür Hilfsgelder, die diese Bank verwaltete. Daneben hatte die Bank die Aufgabe, das Wirtschaftsleben in Ansbach-Bayreuth zu fördern.
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Nach der Schlacht von Austerlitz 1805 ändert [[Napoleon]] die deutsche Landkarte. Preußen muss Ansbach an [[Bayern]] abtreten. Die Bank erhält einen neuen Namen: ''Königlich Baierische Banco''. Die bayerische Regierung verlegt den Sitz der Bank nach Nürnberg. 1850 wird ihr Wirkungskreis per Gesetz erweitert und erhält die Einlagen der staatlichen Gerichts- und anderer Behörden in Bayern zur Verwaltung zugewiesen.
Nach der Schlacht von Austerlitz 1805 ändert [[Napoleon]] die deutsche Landkarte. Preußen muss Ansbach an [[Bayern]] abtreten. Die Bank erhält einen neuen Namen: ''Königlich Baierische Banco''. Die bayerische Regierung verlegt den Sitz der Bank nach Nürnberg. 1850 wird ihr Wirkungskreis per Gesetz erweitert und erhält die Einlagen der staatlichen Gerichts- und anderer Behörden in Bayern zur Verwaltung zugewiesen.


Bis 1870 hat die Bank nur im nordbayerischen Raum Zweigniederlassungen. 1875 eröffnet die Bank erste Niederlassungen in [[München]] und [[Augsburg]]. München wird zu einem der erfolgreichsten Filialstandorte. Ab 1893 baut der Architekt [[Albert Schmidt]] ein neues Filialgebäude in der Münchener Promenadenstraße (heutige [[Kardinal-Faulhaber-Straße 1 und 3]]).
Bis 1870 hat die Bank nur im nordbayerischen Raum Zweigniederlassungen. 1875 eröffnet die Bank erste Niederlassungen in [[München]] und [[Augsburg]]. München wird zu einem der erfolgreichsten Filialstandorte. Ab 1893 baut der Architekt [[Albert Schmidt]] ein neues Filialgebäude in der Münchner Promenadenstraße (heutige [[Kardinal-Faulhaber-Straße]] 1 und 3).


Mit dem Ende der [[Monarchie]] in Bayern 1918 folgt die Umbenennung in ''Bayerische Staatsbank''. 1920 wird der Hauptsitz von Nürnberg nach München verlegt. Mit dem Anschluss des ehemaligen Herzogtums Coburg an Bayern wird auch die Herzoglich Sächsische Landrentenbank in Coburg mit der Bayerischen Staatsbank fusioniert.  
Mit dem Ende der [[Monarchie]] in Bayern 1918 folgt die Umbenennung in ''Bayerische Staatsbank''. 1920 wird der Hauptsitz von Nürnberg nach München verlegt. Mit dem Anschluss des ehemaligen Herzogtums Coburg an Bayern wird auch die Herzoglich Sächsische Landrentenbank in Coburg mit der Bayerischen Staatsbank fusioniert.  
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[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[Kategorie:Geldinstitut]]
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