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[[1902]] gibt Valentin erste Auftritte und übernimmt nach dem Tod seines Vaters die elterliche Spedition; im Jahr darauf beginnt er mit dem Bau seines Orchestrions, [[1905]] kommt seine Tochter Gisela zur Welt; noch ein Jahr später ist das Orchestrion fertig. Valentin verkauft die Spedition, [[1907]] versucht er als "Charles Fey" eine Tournee mit dem selben, die aber keine Erfolge zeitigt. [[1908]] allerdings wird Valentin im "Frankfurter Hof" engagiert - dort lernt er auch seine spätere Partnerin [[Liesl Karlstadt]] kennen. Im Jahr [[1910]] wird Valentins Tochter Berta geboren, im Jahr drauf heiraten Valentin und seine Freundin Gisela Royes und legitimieren damit die schon existierende Familie. | [[1902]] gibt Valentin erste Auftritte und übernimmt nach dem Tod seines Vaters die elterliche Spedition; im Jahr darauf beginnt er mit dem Bau seines Orchestrions, [[1905]] kommt seine Tochter Gisela zur Welt; noch ein Jahr später ist das Orchestrion fertig. Valentin verkauft die Spedition, [[1907]] versucht er als "Charles Fey" eine Tournee mit dem selben, die aber keine Erfolge zeitigt. [[1908]] allerdings wird Valentin im "Frankfurter Hof" engagiert - dort lernt er auch seine spätere Partnerin [[Liesl Karlstadt]] kennen. Im Jahr [[1910]] wird Valentins Tochter Berta geboren, im Jahr drauf heiraten Valentin und seine Freundin Gisela Royes und legitimieren damit die schon existierende Familie. | ||
Valentin baut in den folgenden Jahren seinen Erfolg als Komiker und [[Volkssänger]] weiter aus, während des | Valentin baut in den folgenden Jahren seinen Erfolg als Komiker und [[Volkssänger]] weiter aus, während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gibt er Lazarettvorstellungen. Außerdem wird er Direktor im "Kabarett Wien-München". Nach dem Ersten Weltkrieg hat er Erfolge auf den Bühnen im "Annenhof", im "Theater in der Vorstadt" und im "[[Charivari]]". | ||
[[1922]] sind die Stücke "Die verhexten Notenständer", "Das Christbaumbrettl" und der "Der Firmling" im "Germaniabrettl" zu sehen; außerdem treten Valentin und Karlstadt mit [[Bert Brecht]] in einer für die [[Münchner Kammerspiele]] zusammengestellten Revue ("Die rote Zibebe") auf - es war das erste Mal in der Geschichte der [[Kammerspiele]], dass dort Kleinkust zu sehen war; der Abend bescherte sowohl dem Theater als auch Jung-Brecht und dem Duo Valentin/Karlstadt großen Erfolg. 1922/[[1923]] drehen Valentin, [[Bert Brecht]], [[Erich Engel]], Liesl Karlstadt, Blandine Ebinger, Erwin Faber und [[Kurt Horwitz]] zusammen den surrealistischen Kurzfilm "Mysterien eines Frisiersalons". Valentin beginnt auch außerhalb Münchens mit Erfolg aufzutreten; im Jahr [[1931]] eröffnet Valentin in der [[Leopoldstraße]] ein eigenes Theater. Kaum 2 Monate später schließt er es allerdings wieder, weil ihm feuerpolizeiliche Vorschriften den letzten Nerv rauben. | [[1922]] sind die Stücke "Die verhexten Notenständer", "Das Christbaumbrettl" und der "Der Firmling" im "Germaniabrettl" zu sehen; außerdem treten Valentin und Karlstadt mit [[Bert Brecht]] in einer für die [[Münchner Kammerspiele]] zusammengestellten Revue ("Die rote Zibebe") auf - es war das erste Mal in der Geschichte der [[Kammerspiele]], dass dort Kleinkust zu sehen war; der Abend bescherte sowohl dem Theater als auch Jung-Brecht und dem Duo Valentin/Karlstadt großen Erfolg. 1922/[[1923]] drehen Valentin, [[Bert Brecht]], [[Erich Engel]], Liesl Karlstadt, Blandine Ebinger, Erwin Faber und [[Kurt Horwitz]] zusammen den surrealistischen Kurzfilm "Mysterien eines Frisiersalons". Valentin beginnt auch außerhalb Münchens mit Erfolg aufzutreten; im Jahr [[1931]] eröffnet Valentin in der [[Leopoldstraße]] ein eigenes Theater. Kaum 2 Monate später schließt er es allerdings wieder, weil ihm feuerpolizeiliche Vorschriften den letzten Nerv rauben. | ||
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