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'''Karl Wilhelm Warmbach''' († [[7. September]] [[1903]] in [[München]], Trauerfeier in München, beigesetzt in Jena) war ein Architekt und Baumeister der viele Jahre lang in München lebte und wirkte. Er wurde nur 52 Jahre alt. | '''Karl Wilhelm Warmbach''' († [[7. September]] [[1903]] in [[München]], Trauerfeier in München, beigesetzt in Jena) war ein Architekt und Baumeister der viele Jahre lang in München lebte und wirkte. Er wurde nur 52 Jahre alt. | ||
Warmbach wohnte für einige Jahre im Wohnhaus Äußere Nymphenburger Straße 22a, nachmals [[Nymphenburger Straße]] 95, im Erdgeschoß. Im Gebäude unterhielt er auch sein Architekturbüro. Das Gebäude wurde nach seinen Plänen und unter seiner Bauleitung ausgeführt. Seit 1881 hatte Warmbach seine Büros und Wohnung im Mietshaus Holzstraße 3 im 1. Stock. Carl Warmbach war verheiratet, seine Frau trug den Namen Johanna. Nach Warmbachs Tod heiratete seine Gattin am 16. November 1904 den Rechtsanwalt Lorenz Bosch in München. | Warmbach wohnte für einige Jahre im Wohnhaus Äußere Nymphenburger Straße 22a, nachmals [[Nymphenburger Straße]] 95, im Erdgeschoß. Im Gebäude unterhielt er auch sein Architekturbüro. Das Gebäude wurde nach seinen Plänen und unter seiner Bauleitung ausgeführt. Seit 1881 hatte Warmbach seine Büros und Wohnung im Mietshaus [[Holzstraße]] 3 im 1. Stock. Carl Warmbach war verheiratet, seine Frau trug den Namen Johanna. Nach Warmbachs Tod heiratete seine Gattin am 16. November 1904 den Rechtsanwalt Lorenz Bosch in München. | ||
== Noch erhaltene Bauten == | == Noch erhaltene Bauten == | ||
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* 1885 - Pestalozzistraße 14 - Mietshaus, Neurenaissance | * 1885 - Pestalozzistraße 14 - Mietshaus, Neurenaissance | ||
* 1886 - [[Baaderstraße]] 17 - Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern - Baudenkmalnummer D-1-62-000-519 | * 1886 - [[Baaderstraße]] 17 - Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern - Baudenkmalnummer D-1-62-000-519 | ||
* 1888 - [[Elvirastraße]] 1 - Einheit mit [[Nymphenburger Straße]] 95. Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, reich gegliedert - Die Natursteinimitate an der | * 1888 - [[Elvirastraße]] 1 - Einheit mit [[Nymphenburger Straße]] 95. Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, reich gegliedert - Die Natursteinimitate an der Außenfassade stammen von der Kunststeinfabrik Spöttl München und wurden hier erstmals an einem Privathaus verbaut. Baudenkmalnummer D-1-62-000-1511 | ||
== Noch zu ermitteln == | == Noch zu ermitteln == | ||
* 1880-1881 - Dachauer Straße 9, Ecke mit der Marsstraße - Wohnhaus und Gasthaus - Bekannt als ''Central-Cafe Ungerer''. Das Gebäude erhielt seinen Namen durch den Bauherrn und Besitzer, Eugen Ungerer. Bereits in den 1850er bis 1870er Jahre gab es ein Cafe Ungerer im Tal. Aber auch in der Brienner Straße gab es für einige Jahre ein Cafe Ungerer, auch Betreiber des Ugerer Bads, dieses wurde nach 27 Jahren, im Mai 1887 geschlossen. An selber Stelle wurde im August 1887 das Cafe Zentral neu eröffnet. | * 1880-1881 - Dachauer Straße 9, Ecke mit der Marsstraße - Wohnhaus und Gasthaus - Bekannt als ''Central-Cafe Ungerer''. Das Gebäude erhielt seinen Namen durch den Bauherrn und Besitzer, Eugen Ungerer. Bereits in den 1850er bis 1870er Jahre gab es ein Cafe Ungerer im Tal. Aber auch in der Brienner Straße gab es für einige Jahre ein Cafe Ungerer, auch Betreiber des Ugerer Bads, dieses wurde nach 27 Jahren, im Mai 1887 geschlossen. An selber Stelle wurde im August 1887 das Cafe Zentral neu eröffnet. | ||
* 1881 - Viktualienmarkt 13, nun Hausnummer 6, Gebäude neu Überbaut, neben Petersplatz 8, naben Gebäude Cafe Neumayr, - Sogenannte ''Gautschhaus'', ein bereits 1874 errichtetes Gebäuder über dem ''Roßschwemmbach''. Von Warmbach neu, umgebaut und in ein Wohn-, und Wirtschaftsgebäude umgewandelt. | * 1881 - Viktualienmarkt 13, nun Hausnummer 6, Gebäude neu Überbaut, neben Petersplatz 8, naben Gebäude Cafe Neumayr, - Sogenannte ''Gautschhaus'', ein bereits 1874 errichtetes Gebäuder über dem ''Roßschwemmbach''. Von Warmbach neu, umgebaut und in ein Wohn-, und Wirtschaftsgebäude umgewandelt. | ||
* 1892 - Blutenburgstraße 115 - Zwei Rückgebäude. Die Wohnhäuser befanden sich unmittelbar neben dem ehemaligen Trambahndepot, Nymphenburger Straße 81. Dieses war auf einem Areal zwischen der | * 1892 - Blutenburgstraße 115 - Zwei Rückgebäude. Die Wohnhäuser befanden sich unmittelbar neben dem ehemaligen Trambahndepot, Nymphenburger Straße 81. Dieses war auf einem Areal zwischen der Nymphenburger Straße und der Blutenburgstraße. Von den ehemaligen Bauwerken des Trambahndepots ist nur eine Einfriedungsmauer entlang der Blutenburgstraße erhalten. | ||
== Entwürfe Warmbachs für Architektur Wettbewerbe == | == Entwürfe Warmbachs für Architektur Wettbewerbe == | ||
* 1895 - Rathaus Stuttgart - " | * 1895 - Rathaus Stuttgart - "Konkurrenzentwurf" Nr. 16 - Nicht ausgeführt | ||
== Kleine Zusammenfassung == | == Kleine Zusammenfassung == | ||
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