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Ruederer entstammte einer großbürgerlichen Familie; sein Vater war Mitbegründer und Großaktionär der Brauerei Löwenbräu und Generalkonsul von Portugal, die Mutter stammte aus der Eignerfamilie des [[Mathäser]]. Nach kaufmännischer Ausbildung, Studium in Berlin und Promotion zog er mit Ehefrau und den beiden Kindern 1888 nach Schwabing und anschließend in eine Villa an der [[Maria-Theresia-Straße]] 24. Nach Verlust eines Großteils seines Vermögens zog er nach Farchant bei Garmisch, kehrte aber später nach München zurück. Er gehörte zum Umkreis der [[Münchner Secession]]. Er war auch Mitgründer des Kabaretts ''Die Elf Scharfrichter'' und stand in Konfrontation zu [[Ludwig Thoma]], der ihn als bezeichnete. Im Jahr 1915 ist er verstorben. Begraben ist er auf dem [[Waldfriedhof]] (Grab Nr. 38-W-30a/b). | Ruederer entstammte einer großbürgerlichen Familie; sein Vater war Mitbegründer und Großaktionär der Brauerei Löwenbräu und Generalkonsul von Portugal, die Mutter stammte aus der Eignerfamilie des [[Mathäser]]. Nach kaufmännischer Ausbildung, Studium in Berlin und Promotion zog er mit Ehefrau und den beiden Kindern 1888 nach Schwabing und anschließend in eine Villa an der [[Maria-Theresia-Straße]] 24. Nach Verlust eines Großteils seines Vermögens zog er nach Farchant bei Garmisch, kehrte aber später nach München zurück. Er gehörte zum Umkreis der [[Münchner Secession]]. Er war auch Mitgründer des Kabaretts ''Die Elf Scharfrichter'' und stand in Konfrontation zu [[Ludwig Thoma]], der ihn als „allem Ländlichen fernstehenden Städter“ bezeichnete. Im Jahr 1915 ist er verstorben. Begraben ist er auf dem [[Waldfriedhof]] (Grab Nr. 38-W-30a/b). | ||
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