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Das Gebäude der '''Bayerische Staatsbank''' trägt/trug den zweitältesten Namen der heutigen [[HypoVereinsbank]] (seit 1978 bis zum Verkauf als Hotelimmobilie). | |||
==Geschichte einer Bank, eines Hotels == | |||
1780 errichtet Markgraf Karl Alexander seine eigene Hofbank, die ''Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco''. Der Markgraf stellte Soldaten für den Krieg zwischen England und Frankreich in Nordamerika bereit und erhielt dafür Hilfsgelder, die diese Bank verwaltete. Daneben hatte die Bank die Aufgabe, das Wirtschaftsleben in Ansbach-Bayreuth zu fördern. | 1780 errichtet Markgraf Karl Alexander seine eigene Hofbank, die ''Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco''. Der Markgraf stellte Soldaten für den Krieg zwischen England und Frankreich in Nordamerika bereit und erhielt dafür Hilfsgelder, die diese Bank verwaltete. Daneben hatte die Bank die Aufgabe, das Wirtschaftsleben in Ansbach-Bayreuth zu fördern. | ||
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Bis 1870 hat die Bank nur im nordbayerischen Raum Zweigniederlassungen. 1875 eröffnet die Bank erste Niederlassungen in [[München]] und {{WL2|Augsburg}}. München wird zu einem der erfolgreichsten Filialstandorte. Ab 1893 baut der Architekt [[Albert Schmidt]] ein neues Filialgebäude in der Münchner Promenadenstraße (heutige [[Kardinal-Faulhaber-Straße]] 1 und 3). | Bis 1870 hat die Bank nur im nordbayerischen Raum Zweigniederlassungen. 1875 eröffnet die Bank erste Niederlassungen in [[München]] und {{WL2|Augsburg}}. München wird zu einem der erfolgreichsten Filialstandorte. Ab 1893 baut der Architekt [[Albert Schmidt]] ein neues Filialgebäude in der Münchner Promenadenstraße (heutige [[Kardinal-Faulhaber-Straße]] 1 und 3). | ||
Mit dem Ende der [[Monarchie]] in Bayern 1918 folgt die Umbenennung in ''Bayerische Staatsbank''. 1920 wird der Hauptsitz von Nürnberg nach München verlegt | Mit dem Ende der [[Monarchie]] in Bayern 1918 folgt die Umbenennung in ''Bayerische Staatsbank''. 1920 wird der Hauptsitz von Nürnberg nach München in die heutige Faulhaberstraße verlegt. | ||
==Quelle== | Mit dem Anschluss des ehemaligen Herzogtums Coburg an Bayern wird auch die Herzoglich Sächsische Landrentenbank in Coburg mit der Bayerischen Staatsbank fusioniert. | ||
Die Staatsbankfilialen in Aschaffenburg, Augsburg, [[Ingolstadt]] und Kaiserslautern sind nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt, in Nürnberg total zerstört. Die Hauptniederlassung in München ist zerstört. Trotzdem nimmt die Bank ihre Tätigkeit nach dem Krieg wieder auf. Seit den [[1960er]] Jahren wird zunehmend diskutiert, ob der Status der Bank als öffentlich-rechtliche Depositen- und Kreditbank mit Staatshaftung noch zeitgemäß sei. | |||
Am 23. Juli 1970 wird die Bayerischen Staatsbank zur Aktiengesellschaft und fusioniert am 8. März 1971 mit der [[Bayerische Vereinsbank|Bayerischen Vereinsbank]]. | |||
==Weblinks, Quelle== | |||
http://geschichte.hypovereinsbank.de/export/sites/history.hypo/de/stammbaum/bayerische-staatsbank.html | http://geschichte.hypovereinsbank.de/export/sites/history.hypo/de/stammbaum/bayerische-staatsbank.html | ||
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[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]] | [[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]] | ||
[[Kategorie:Geldinstitut]] | [[Kategorie:Geldinstitut]] | ||
[[Kategorie:Hotel]] | |||
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