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Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten und deren Kolonien, also etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand gegeneinander. | Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten und deren Kolonien, also etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand gegeneinander. | ||
Erst als die Lage vollkommen aussichtslos war und auch im letzten Kriegsjahr 1918 immer mehr Soldaten kriegsmüde wurden, lenkten die (deutschen) militärischen Befehlshaber ein; auch häuften sich im Laufe des Jahres 1918 die Fälle von Befehlsverweigerung. Doch die militärische Spitze übernahmen nun keinerlei Verantwortung. So musste zum ersten Mal in der Geschichte ein Zivilist, nämlich der Politiker {WL2:de|Matthias Erzberger} die Waffenstillstandsverhandlungen führen. | Erst als die Lage vollkommen aussichtslos war und auch im letzten Kriegsjahr 1918 immer mehr Soldaten kriegsmüde wurden, lenkten die (deutschen) militärischen Befehlshaber ein; auch häuften sich im Laufe des Jahres 1918 die Fälle von Befehlsverweigerung. Doch die militärische Spitze übernahmen nun keinerlei Verantwortung. So musste zum ersten Mal in der Geschichte ein Zivilist, nämlich der Politiker {{WL2:de|Matthias Erzberger|Matthias Erzberger}} die Waffenstillstandsverhandlungen führen. | ||
Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen. Dieser Waffenstillstand galt zunächst für einen Monat. Bis zum Inkrafttreten des Versailler Friedensvertrags am 20. Januar 1920 musste Deutschland sich einige Male um eine Verlängerung des Waffenstillstands, meist um weitere 4 Wochen, bemühen. | Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen. Dieser Waffenstillstand galt zunächst für einen Monat. Bis zum Inkrafttreten des Versailler Friedensvertrags am 20. Januar 1920 musste Deutschland sich einige Male um eine Verlängerung des Waffenstillstands, meist um weitere 4 Wochen, bemühen. | ||
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