Vertriebenenpolitik in Bayern

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Die Vertriebenenpolitik im Bayern der Nachkriegsjahre, speziell in München ……


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Die Ausgangslage stellt das Bayern-Hist-Lexikon so dar:

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren ca. 12 Mio. Deutsche und deutschsprachige Bewohner der Staaten in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, sei es durch Flucht aufgrund der Kriegsereignisse, sei es durch staatlich angeordnete Vertreibung. Rund 7,9 Mio. davon mussten in den Westzonen des besiegten Deutschland (seit 1949 Bundesrepublik Deutschland [BRD]) aufgenommen werden, 4 Mio. in der Ostzone (ab 1949 Deutsche Demokratische Republik [DDR]). Einige Hunderttausend gelangten nach Österreich und in andere Länder. Nach Bayern kamen rund 1,9 Mio. Daneben gab es in Bayern gleichzeitig oder später noch Evakuierte (etwa 468.000), ehemalige Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ("Displaced Persons", rund 360.000), Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bzw. der DDR (bis 1955 ca. 281.000) und Spätaussiedler (1951/1961: etwa 362.000, vor allem aus Polen), schließlich die wenigen, aber sehr einflussreichen Remigranten aus der Gruppe der seit 1933 ins Exil gegangenen Intellektuellen und Politiker. Dies waren jedoch wenige; sie sind daher mit den Vertriebenen nicht vergleichbar. Insgesamt stellen Vertreibung und Aufnahme eine säkulare Veränderung der Bevölkerungsstruktur Deutschlands und Bayerns dar. (Zusammenstellung des historisches-lexikon-bayerns.de)


Literatur, www

  • Vertriebenenpolitik auf der Seite stmas.bayern.de
  • Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit: 50 Jahre nach Flucht und Vertreibung. 1945-1995. Hypotheken und Chancen, München, 1995.
  • Marita Krauss, Sarah Scholl-Schneider, Peter Fassl (HerausgeberInnen): „Erinnerungskultur und Lebensläufe“. (auch auf Tschechisch !) ISBN: 978-3-937200-99-6 (Im Spiegel des Zurückblickens: mit grenzüberschreitenden Perspektiven: Unzählige Menschen wurden nach 1945 vertrieben, waren dazu gezwungen, ihre Heimat in der Ferne zu suchen und sich einem langen Prozess der Integration (auch in Bayern) zu unterwerfen. Ihre Lebensläufe, sozialen Netzwerke und Traditionen prägen eine Erinnerungskultur, die in das Familiengedächtnis wie in die öffentliche Wahrnehmung Eingang gefunden hat.)
  • Walter Ziegler: Lexikon: historisches-lexikon-bayerns.de … dazu (Von ca. 12 Mio. deutscher Staatsbürger und deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten, kamen 1,9 Mio. 1950 nach Bayern)
  • Karin Pohl (Bremen, 2006): Zwischen Integration und Isolation. Zur kulturellen Dimension der Vertriebenenpolitik in Bayern und ihren Folgen für die Nachkriegskultur des Landes (1945-1975).

www


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