Richard Gutjahr

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Der Journalist Richard Gutjahr (Jg. 1973) berichtet 2018 über seine Erfahrungen mit Hate-Attacken, politisch motivierten Shitstorms in Sozialen Netzen im Internet und im realen Alltag.

Gutjahr war zwischen 1993 und 1998 Schüler der Deutschen Journalistenschule in München. Er studierte zudem an der Ludwig-Maximilians-Universität und schloss das Studium mit einem Diplom in Journalistik ab.

Er nahm an einem Austausch des Centre de formation des journalistes de Paris und an einem Semesterprogramm der American University in Washington, D.C., teil.

Er arbeitete u.a. als Nachrichtenredakteur, Live-Reporter und Moderator für Radio Gong, Bayern 3. Für die Süddeutsche Zeitung arbeitete Gutjahr als freier Mitarbeiter. Ab Januar 1999 arbeitete er fünf Monate als Trainee für das CNN im Büro in Washington und danach für öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehsender.

Richard Gutjahr ist aktuell Mitarbeiter der Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens und Moderator der Rundschau-Nacht.


Zitate zum Thema


Über seine Verteidigung: gegen diesen Psycho-Terror. In den zurückliegenden Monaten habe ich viel gelernt über US-Konzerne wie Facebook oder Google, über unser Rechtssystem und über die tatsächliche Strafverfolgung von Hatespeech. Vor allem aber habe ich viel über unsere Gesellschaft gelernt. Vieles davon hätte ich vor nur zwei Jahren nicht für möglich gehalten.


Eine Interviewfrage an ihn:

Wer ist schlimmer? Diejenigen, die den Hass verbreiten, oder diejenigen, die ihn tolerieren?
Antw. u.a: … wir haben als Gesellschaft ein massives Problem.


Medien

Zeitungsartikel

www

  • Blog zu hatespeech (… Hater gab es schon immer. Heute sind sie vernetzt und schwer bewaffnet. Ihre Geschütze: YouTube, Facebook, Twitter. … . Auch zehn kurze Tipps zum Umgang mit Hetze und Hasskommentaren im Netz.)