Heime/Lager für Waisenkinder des WK2 - Transient Children’s Center Rosenheim

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Das Transient Children’s Center Rosenheim war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg eines der von der US-Militärregierung eingerichteten Sammellager für elternlose Kinder.

Mit dem „Transient Children’s Center Rosenheim“ in der ehemaligen Pionierkaserne, die heute dem Bundesgrenzschutz als Unterkunft dient, entstand ein zentrales Auffanglager für jüdische Kinder und Jugendliche, deren Eltern von den Nazis verschleppt oder ermordet worden waren.

Im Frühling 1947 spielten zahlreiche Buben und Mädchen aus dem Children Center Rosenheim in dem halbdokumentarischen Kinofilm „The Search“ als Statisten mit. Regie führte Fred Zinnemann, der in seinem, an Originalschauplätzen produzierten Streifen, das Schicksal der jugendlichen Zwangsarbeit, überlebender Kinder aus den Konzentrationslagern sowie verschleppter jüdischer Jungen und Mädchen thematisierte. (Siehe auch TV-Feature: In den Ruinen von Nürnberg)

Im April 1947 wurde das Rosenheimer Kinderheim aufgelöst, die letzten jungen Bewohner in die zahlreichen Children Centers innerhalb der US-Zone übersiedelt, wie sie etwa in Aschau, Prien, Bayerisch Gmain, Indersdorf oder Lindenfels nachweisbar sind. Dort träumten sie von ihrer Ausreise ins Land Israel.

  • DP-CAMP Fünf Jahre Warten. Nicht allen Wasserburgern waren die Überlebenden willkommen. Artikel von Heide Sobotka in der JAZ vom 2.01.2017

Über das Rosenheimer Children Center ist das Buch von

  • Jim G. Tobias und Nicola Schlichting: Heimat auf Zeit – Jüdische Kinder in Rosenheim 1946-47.


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