Grippe-Vorsorge 2020

Aus München Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Normalerweise gehört zur Grippe-Vorsorge bei Erwachsenen

a) das regelmäßige Händewaschen und
b) die Entscheidung für oder gegen die jährlich zu erneuernde Schutzimpfung.

2020 ist es etwas anders. Denn zusätzlich zu den bekannten und in der Schutzimpfung berücksichtigten Viren-Arten gibt es an einigen Orten auf der Erde einen neuen Virus. Der oder das Coronavirus Sars-CoV-2. Es ist – das zeigen erste medizinische Daten – klinisch vermutlich harmloser als seine beiden „Vorgänger“ in der Seuchenprävention Sars und Mers. Aber Vorsicht ist bei neuen Viren prinzipiell wichtig. Das hat die WHO aus den Jahren 1918 bis 1921 und der damaligen Verbreitung einer Grippe-Art und den SARS-Erkrankungen der letzten Jahre gelernt. Das RKI spricht beim Vollbild der Symptome des neuen Virus von einer Pneumonie-Variante (30.1.20). Seit 11. Februar gibt es einen offiziellen Namen der Krankheit: Covid-19.


Im Januar steckt sich ein 33jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg, der Mitarbeiter eines international tätigen Automobilzulieferers ist, in Deutschland bei einer aus China angereisten Kollegin mit einem Coronavirus an. Und diese vermutlich bei ihren Eltern – die aus der Region Wuhan stammen. Und drei Kontakte mit KollegInnen dieses Mannes in der Firma führen zu weiteren Verdachtsfällen einer Erkrankung. Auch hier bei diesen vier Personen gilt, dass wie bei einer klassischen Grippe eine Infektion und auch eine Erkrankung mit den typischen Symptomen (Husten, schneller Fieberanstieg) nicht zwangsläufig zu einem schwerwiegenden Krankheitsverlauf führen muss. Die vorliegenden Zahlen deuten zunächst nicht auf diese Gefahr hin. Aber Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächter Immunabwehr sind ja auch bei einer Grippe massiv gefährdet. Die stationäre Aufnahme im Klinikum Schwabing dient der Beobachtung und der Verhinderung von einer weiteren Übertragung der erkannten Lungenwirksamen Viren. Dem ersten Covid19-Patienten in Deutschland überhaupt geht es nämlich nach einer offiziellen Mitteilung gut.


Auch jetzt gilt in Bayern:

a) das regelmäßige Händewaschen und
b) die Entscheidung für die Schutzimpfung.

Beides ist immer empfehlenswert. Auch jetzt. Auch wenn die Grippe-Schutzimpfung nicht gegen das neue (doch in Deutschland seltene) Virus schützen kann. Noch ist Grippe der Hauptfeind für uns. Und alles, was gegen sie hilft, ist in dieser Situation ebenfalls nützlich.


Ein Mundschutz ist eigentlich erst dann sinnvoll, wenn mensch ganz generell im engeren Kontakt mit vielen Menschen Husten und Grippe unbedingt vermeiden will. Zum Bspl. im Wartezimmer bei den Ärzten oder Kliniken. Oder man hat möglicherweise eine Grippe oder dergleichen und will andere schützen.

Einschränkungen im öffentlichen Leben

Die Messe München hat wegen des Coronavirus alle in nächster Zeit geplanten Veranstaltungen abgesagt. Außerdem wurde für das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium und das berufliche Schulzentrum an ser Riesstraße die Schließung bis einschließlich 20.03.2020 angeordnet. Zudem sind die Robert-Bosch-Oberrealschule, das Maximiliansgymnasium, das Rupprechtgymnasium, die Wilhelm-Busch-Realschule und die europäische Schule München mindestens bis 20. März geschlossen.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

  • im BR-Text ab Tafel 180
  • Coronavirus-Hotline München: 089-23344740 (täglich 8:00 bis 18:00 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline Bayern (LGL): 09131-68085101 (rund um die Uhr)
  • kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 (kostenfrei)
  • http://infektionsschutz.de/ - Webseite der BzgA
  • http://www.lgl.bayern.de/ - Webseite des Gesundheitsamtes
  • http://www.br24.de/corona - Sammlung von BR Beiträgen zum Thema Coronavirus

Zeitungsartikel aus Mü


Sonst im WWW