Franz Herda

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Der Maler Franz Herda und seine Tochter Vera Manthey halfen währen der NS-Judenverfolgung (Shoa) zahlreichen verfolgten jüdischen MitbürgerInnen, um in Verstecken in München und Umgebung und in Berlin zu überleben. Unermüdlich setzten sich die beiden für ihre jüdischen Freunde und Bekannten ein, obwohl ihnen bewusst war, dass sie sich selbst dadurch in große Gefahr brachten.

Vera Manthey versteckte unter anderem den 1924 geborenen Münchner Richard Marx über viele Monate in ihrer Wohnung. Nach dem Krieg heirateten die Retterin Vera Manthey und der Gerettete Richard Marx. Und auch Franz Herda heiratete nach dem Krieg die von ihm gerettete Albertine Gimpel.

Franz Herda und Vera Manthey wurden später auch von Yad Vashem, die Shoa-Gedenkstätte in Jerusalem, als Chassid Umot ha-Olam / Righteous Among the Nations / Judenretter, aufrecht gebliebene Menschen anderer Nationen geehrt.

Medien

  • Heike Mayer: Franz Herda, Maler und Menschenfreund. Der deutschstämmige Amerikaner mit engen Beziehungen zum Chiemgau starb vor 50 Jahren. Traunsteiner Tagblatt, Jg 2015, 28.11.2015
  • Kurt Grossmann: Die unbesungenen Helden. Berlin, 1957.