Fröttmaninger Heide
Das Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide liegt im Norden von München.
Betretungsverbot
Für die Flächen des Naturschutzgebiets gilt ständig ein Betretungsverbot. Aber ein Schäfer hat die Erlaubnis, sie mit seiner Herde zu nutzen.
Altlasten
Auf dem Gelände der Fröttmaninger Heide befinden sich Altlasten aus der Zeit der militärischen Nutzung als Panzerübungsgelände. Daher sind auch weitere Teile der Heide wegen Explosionsgefahr seit langem gesperrt. Ende August 2023 begann die weitere Kampfmittelräumung starten, die auf Flächen am Südrand in der Nähe des Carl-Orff-Bogens sowie auf Bereichen im Westen und Nordosten bis November 2023 dauern sollte. Danach blieb aus Naturschutzgründen der Kernbereich der Heide als Schutzzone weiterhin gesperrt, doch sollen einige Bereiche außerhalb der Brutzeit der Vögel zugänglich sein, einige kleinere Bereiche auch ganzjährig[1].
Die Altlastenbeseitigung ist auch 2026 noch nicht abgeschlossen, auch wenn einige Bereiche seit 2023 zugänglich gemacht werden konnten. Es sollen noch 22.000 Kampfmittelreste im Boden der 800 ha großen Fröttmaninger Heide liegen[2]. Im Bayerischen Rundfunk wurde für die vollständige Sanierung ein Betrag von 10 Mill. Euro genannt[3]
Weblinks
- Heideflächenverein Münchener Norden e.V.: Fröttmaninger Heide
- Landeshauptstadt München: Südliche Fröttmaninger Heide
Einzelnachweise
- ↑ Süddeutsche Zeitung, 27. August 2023: Fröttmaninger Heide: Kampfmittelräumung beginnt
- ↑ tz, 17. Mai 2026: Noch 22.000 Kampfmittel im Boden: Zügige Räumung von Münchner Naturschutzgebiet gefordert
- ↑ Bayerischer Rundfunk, Abendschau - Der Süden, 27. Januar 2026: Fröttmaninger Heide: Kampfmittelbeseitigung dauert – und kostet
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Das Thema "Fröttmaninger Heide" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Südliche Fröttmaninger Heide.
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