Der Stadtteil Thalkirchen von München gehört zum Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln und liegt westlich der Isar im Süden von München.

Flug über Thalkirchen im Jahr 1975. Am rechten Bildrand ist noch der ehemalige Bahnhof Thalkirchen, Bestandteil der Isarthalbahn, zu erkennen, dieser wurde im Jahr 2010 abgerissen. Foto; Schillinger

Der Ort Thalkirchen (von Kirche im Tal) wurde erstmals im Jahre 1268 schriftlich erwähnt. 1818 wurde es mit Obersendling und Maria Einsiedel zu einer Gemeinde zusammengefasst. Der ursprüngliche Ortskern lag um die Kirche St. Maria (heute am Fraunbergplatz 1). Thalkirchen wurde am 1. Januar 1900 nach München eingemeindet.

U-Bahnhof Thalkirchen (Tierpark)

Thalkirchen ist auch mit der U-Bahn erreichbar. Am gleichnamigen U-Bahnhof hält auch die Linie  . Des weiteren besteht dort eine Umsteigemöglichkeit zur Buslinie 135.

Der U-Bahnhof liegt am Ende der Pogner- und Schäftlarnstraße. — Siehe auch Tierparkbrücke.

Anschlussmöglichkeiten von Thalkirchen
< Vorherige Station Linien Nächste Station >
Obersendling   Brudermühlstraße

Kneippkuren

Hier an der Isar in Thalkirchen - damals weit vor den Toren der Stadt München - durfte auch Josef Bleile, ein Schüler des KneippW-Vorläufers und Wasserheilkundigen Vincenz PrießnitzW mit der Erlaubnis König Ludwigs I., das kalte Wasser für seine „Prießsnitz´schen Umschläge“ (Prießnitz-Umschläge) zur Krankenbehandlung entnehmen, für die die Kurgäste mit Pferdedroschken von und zum Bahnhof München kutschiert wurden.

Hier entstand 1843 ein Sanatorium bzw. die Klinik "Bad Thalkirchen" in der Nähe des dort befindlichen Heilbad, das Dr. med. Heinrich Müller sen. im Jahr 1935 erwarb, die heute als Internistische Klinik Dr. Heinrich Müller geläufig ist.

Floßlände

In Thalkirchen befindet sich die heutige Floßlände Münchens und der Campingplatz Th. der Stadt München. Die Floßlände erhielt im Jahr 1909 einen eigenen Güterbahnanschluss, um die angelandeten Baumstämme einfacher wieder abtransportieren zu können. Über einen Gleisanschluss an den Isartalbahnhof nahe dem Asamhaus gelangten die Züge zur Lände. Die Gleise wurden nach 1955 abgebaut. Von der Trasse zeugt nur mehr ein Weg der durch die Kleingartenanlagen bis zu einer Hecke führt.

Siehe auch