Hasenbergl

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Luftbild über den Stadtteil - Blick nach Norden
links der heutige Dülferanger (K.S., 1979)
Der entgegengesetzte Blick nach Süden, der im Westen liegende Teil um die Dülferstraße.
Der heutige Dülferanger deshalb am linken oberen Rand (Luftbild von Karl Schillinger, 1977)

Der Hasenbergl ist ein Stadtteil von München im Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl.

Der Name geht auf einen Lehmhügel südlich des Schlosses Schleißheim zurück, auf dem im 18. Jahrhundert Hasen für die kurfürstliche Jagd gezüchtet wurden.

Ab 1950 bestand das Hasenbergl aus einer Eigenheimsiedlung, an der sich ab 1960 Sozialwohnblöcke von sieben gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften anschlossen. Der Stadtteil galt lange Zeit mangels Infrastruktur als "Armenhaus der Stadt".

Durch diverse bauliche Maßnahmen wurde das Viertel im Bezug auf die Lebensqualität aufgebessert. Der ärmliche Ruf haftet dem Hasenbergl jedoch heute noch an.

1979 wurde die Erich Kästner-Realschule errichtet.

1993 wurde die Sozialeinrichtung Lichtblick Hasenbergl gegründet. Der Lichtblick Hasenbergl ist eine 1993 von Johanna Hofmeir gegründete Sozialeinrichtung der Stiftung Lichtblick Kinder- & Jugendhilfe, in der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 1 bis 25 Jahren aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien im Münchner Stadtteil Hasenbergl unterstützt werden. Der Lichtblick Hasenbergl ist ein Ort des Kulturgeschichtspfades München. Im ASZ Hasenbergl, am Stanigplatz 8a befindet sich das Alten- und Service-Zentrum im Hasenbergl[1].

Durch neue Bauprojekte wie die Verlängerung der U-Bahn-Linie 2 (1996), Studentenwohnheime in der Siedlung Nordhaide (2003), die Neugestaltung des Goldschmiedplatzes (2007), das Einkaufszentrum Mira (2008) und das Schulzentrum Nordhaide (2015) wurde die Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten deutlich gesteigert und die Stadtteilstrukturen erneuert.

Tramanschluss

Heutiger Zustand der ehemaligen Tramschleife

Am 18. Dezember 1964 wurde die Straßenbahnlinie Muenchen Tram 8.jpg zum Hasenbergl verlängert. Später verkehrte die Linie 13 mit ihren bulligen P-Wagenzügen, bis am 10. November 1993 die neu gebaute U-Bahn München U2.jpg die Beförderungsaufgabe von der Tram übernahm. Die Schleife am Goldschmiedplatz und Teile der alten Trasse in der dort endenden Schleißheimer Straße sind heute noch zu erkennen. 1996 wurde der gleichnamige U-Bahnhof im Zentrum (s.a. Kulturzentrum 2411) des Stadtteiles in Betrieb genommen.

U-Bahnhof Hasenbergl

Das Hasenbergl ist auch mit der U-Bahn erreichbar. Am gleichnamigen U-Bahnhof hält die Linie München U2.jpg. Des Weiteren besteht dort eine Umsteigemöglichkeit zu den Buslinien 60 und 172.

Anschlussmöglichkeiten von Hasenbergl
< Vorherige Station Linien Nächste Station >
Feldmoching München U2.jpg Dülferstraße

Lage

  • >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Hasenbergl im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Am Bspl. des Anfangs der Dülferstraße / Ecke Schleißheimer

Straßenverkehr

Kultur

Wikipedia.png
Das Thema "Hasenbergl" ist aufgrund seiner überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Die Seite ist über diesen Link aufrufbar: Hasenbergl.

Einzelnachweise