Auguste Wilhelmine

Auguste Wilhelmine Marie von Hessen-Darmstadt (* 14. April 1765 in Darmstadt; † 30. März 1796 in Rohrbach (Pfalz)) wurde die erste Ehefrau von König Maximilian I. (König Max). Sie war durch die Heirat mit ihm als Maximilian IV. zunächst zur Herzogin von Pfalz-Zweibrücken avanciert.

Sie war eine Tochter des Prinzen Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt (1722–1782) aus dessen Ehe mit Gräfin Maria Luise Albertine von Leiningen-Dagsburg-Falkenburg (1729–1818).

Die fürstlichen Eheleute lebten zunächst in Straßburg, dann vor der Revolution nach Darmstadt und schließlich nach Mannheim fliehend. Nach dem Tod seines Bruders 1795 wurde er nominell Herzog des französisch besetzten Gebiets Pfalz-Zweibrücken (etwa im heutigen Saarland). Schließlich wohnten sie in Ansbach, bevor er auf den Thron nach München kam. Die Herzogin starb an Lungentuberkulose (TBC).

Nachkommen

Aus der Ehe stammen folgende fünf Kinder:

∞ 1810 Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen (1792–1854)
∞ 1806 Eugène de Beauharnais, Vizekönig von Italien, Herzog von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt (1781–1824)
  • Amalie (1790–1794)
  • Charlotte (1792–1873)
∞ 1. 1808-1814 Kronprinz Wilhelm von Württemberg (1781–1864)
∞ 2. 1816 Kaiser Franz I. von Österreich und König von Ungarn (1768–1835)
∞ 1. 1823 Marie Anna Sophie de Pétin (1796–1838), 1823 „Freifrau von Bayrstorff“
∞ 2. 1859 Henriette Schoeller (1815–1866), 1859 „Freifrau von Frankenburg“

Literatur

  • Martha Schad: Bayerns Königinnen, Piper 2005
  • Wolfgang Kunz, „Auguste Wilhelmine Marie von Hessen-Darmstadt (1765 – 1796)“ in: Pfälzer Lebensbilder, 7. Band, 2007, Speyer, S. 85-128
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