Geltendorf
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Geltendorf ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Landsberg am Lech. Der Hauptort Geltendorf liegt etwa 9 Kilometer nordwestlich des Ammersees in einer durch die letzte kaltzeit geprägten Hügellandschaft auf einer Höhe von 602 Metern. Die Gemeinde hat eine Fläche von 34,82 km² und 5817 Einwohner (Stand 31.12.2024).
Geschichte
Geltendorf wurde 969 als Eigentum Bischofs Ulrich von Augsburg erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wechselte im Laufe der Zeit mehrmals den Besitzer und gehörte unter anderem dem Kloster Wessobrunn, St. Stephan in Augsburg, dem Kloster Benediktbeuern und den Edlen von Pflaumdorf.
1873 wurde eine Bahnstrecke von München ins Allgäu eröffnet, die südlich an Geltendorf vorbeiführte. Einen eigenen Bahnhof erhielt Geltendorf jedoch erst 1898.
1972 wurden die Gemeinden Hausen bei Geltendorf, Kaltenberg und Walleshausen nach Geltendorf eingemeindet.
Diverses
Im Süden der Gemeinde an der Grenze zu der Nachbargemeinde Eresing liegt der Bahnhof Geltendorf, der die Endstation der Münchner S-Bahnlinie 4 ist.
Im Ortsteil Kaltenberg liegt das Schloss Kaltenberg, das eine Brauerei beherbergt und in dessen Gelände jährlich im Sommer Ritterfestspiele stattfinden.
Etwa 1 km südöstlich des S-Bahnhofs liegt der Eresinger Ortsteil St. Ottilien mit der Erzabtei St. Ottilien.
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