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'''St. Emmeram''' in [[Englschalking]] an der [[Ostpreußenstraße]] 80 (südlich der neuen Schule) ist die katholische Pfarrkirche dieses Stadtteils, nachdem das kirchliche Gemeindezentrum bis zu ihrer Errichtung die kleine Kirche [[St. Nikolaus (Englschalking)|St. Nikolaus]] im historischen Dorfzentrum gewesen war. St. Nikolaus und [[St. Philipp und Jakob]] in Daglfing sind heute ihre Filialkirchen. | '''St. Emmeram''' in [[Englschalking]] an der [[Ostpreußenstraße]] 80 (südlich der neuen Schule) ist die katholische Pfarrkirche dieses Stadtteils, nachdem das kirchliche Gemeindezentrum bis zu ihrer Errichtung die kleine Kirche [[St. Nikolaus (Englschalking)|St. Nikolaus]] im historischen Dorfzentrum gewesen war. St. Nikolaus und [[St. Philipp und Jakob]] in Daglfing sind heute ihre Filialkirchen. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Im Zug der Eingemeindung der Gemeinde [[Daglfing]] nach München wurde 1930 die Pfarrkuratie St. Emmeram errichtet (ein Kirchenbauverein bestand bereits seit 1904). Der Bau einer neuen Kirche wurde seit 1924 wegen der zahlreichen Zuzüge vordringlich. Der Neubau für 3000 Gläubige begann 1931 und schon 1932 erfolgte die Weihe durch Kardinal Faulhaber. Zunächst fehlten noch Turm und Seitenschiffe, die 1937 errichtet wurden. | Im Zug der Eingemeindung der Gemeinde [[Daglfing]] nach München wurde 1930 die Pfarrkuratie St. Emmeram errichtet (ein Kirchenbauverein bestand bereits seit 1904). Der Bau einer neuen Kirche wurde seit 1924 wegen der zahlreichen Zuzüge vordringlich. Der Neubau für 3000 Gläubige begann 1931 und schon 1932 erfolgte die Weihe durch [[Kardinal Faulhaber]]. Zunächst fehlten noch Turm und Seitenschiffe, die 1937 errichtet wurden. | ||
== Bau und Anlage == | == Bau und Anlage == | ||
Der Bau 1931 stand unter Leitung des Regierungsbaumeisters Lochbrunner, während für die Erweiterung 1937 der Architekt Eugen Dreisch verantwortlich zeichnete. Das flachgedeckte hauptschiff ist 42 m lang. Die beiden niedrigen Seitenschiffe sind durch schlichte Pfeiler abgetrennt. Der Chorraum ist 15 m hoch, seine Stirnwand schmückt ein Relief der Dreifaltigkeit. | Der Bau 1931 stand unter Leitung des Regierungsbaumeisters Lochbrunner, während für die Erweiterung 1937 der Architekt Eugen Dreisch verantwortlich zeichnete. Das flachgedeckte hauptschiff ist 42 m lang. Die beiden niedrigen Seitenschiffe sind durch schlichte Pfeiler abgetrennt. Der Chorraum ist 15 m hoch, seine Stirnwand schmückt ein Relief der Dreifaltigkeit. | ||
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