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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Der Kunsthistoriker Dr. Hugo Schnell (1904–1981) und der Verlagskaufmann Dr. Johannes Steiner (1902–1995) waren publizistisch tätig gewesen und hatten als erklärte Gegner des Nationalsozialismus | Der Kunsthistoriker Dr. Hugo Schnell (1904–1981) und der Verlagskaufmann Dr. Johannes Steiner (1902–1995) waren publizistisch tätig gewesen und hatten als erklärte Gegner des Nationalsozialismus beide 1933 ihre Arbeit verloren. Am 24.11.1933 gründeten sie zusammen den Verlag Schnell & Steiner, der am 1.1.1934 in München seine Tätigkeit aufnahm. Zunächst erstellten sie die immer noch zum Verlagsprogramm gehörenden „Kleinen Führer“ (jetzt: „Kleine Kunstführer“) über Kirchen und kunsthistorisch interessante Bauten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Als erstes erschien ein Kunstführer über die [[Wieskirche]]. | ||
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Verlag bereits am 15. Februar 1946 wieder die Verlagslizenz durch die amerikanische Militärregierung. 1975 verkauften die Gründer und ihre Familien ihre Gesellschafteranteile an das Bistum Regensburg, 1993 wurde auch der Firmensitz nach Regensburg verlegt. 2005 wurde der Verlag | Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Verlag bereits am 15. Februar 1946 wieder die Verlagslizenz durch die amerikanische Militärregierung. 1975 verkauften die Gründer und ihre Familien ihre Gesellschafteranteile an das Bistum Regensburg, 1993 wurde auch der Firmensitz nach Regensburg verlegt. 2005 wurde der Verlag privatisiert und ist seitdem wieder ein Familienbetrieb im Besitz einer Gesellschafterfamilie.<ref>[https://schnell-und-steiner.de/verlag/geschichte/ Geschichte], schnell-und-steiner.de, Verlag Schnell & Steiner, abgerufen am 29.12.2025 </ref> | ||
== Veröffentlichungen == | == Veröffentlichungen == | ||
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