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In der Ev.-luth. '''Himmelfahrtskirche''' in der Kidlerstraße 15 finden regelmäßig kostenlose Konzerte und Ausstellungen statt. [http://www.himmelfahrtskirche-muenchen.de/welcome.htm Webseite] | In der Ev.-luth. '''Himmelfahrtskirche''' in der Kidlerstraße 15 finden regelmäßig kostenlose Konzerte und Ausstellungen statt. [http://www.himmelfahrtskirche-muenchen.de/welcome.htm Webseite] | ||
===Islam=== | ===Islam=== | ||
[[Bild:Persp.-skizze430.jpg|thumb|right|500px|Skizze der geplanten Moschee am Gotzinger Platz]] | |||
Seit 1989 gibt es eine an den Dachverband DITIB angeschlossene [[Moschee in Sendling]], ohne dass es größere Probleme gegeben hätte, doch seit dem Frühjahr 2005 ist Sendling Schauplatz des von der Presse so genannten ''Sendlinger Moscheenstreits'', der inzwischen bayernweit Schlagzeilen macht. Es geht dabei um die Frage, ob und in welcher Form die muslimische Gemeinde in Sendling am Gotzinger Platz gegenüber der Kirche Sankt Korbinian in einer von der Stadtverwaltung dafür ausgewählten Baulücke (derzeit Parkplatz in städtischem Eigentum) eine neue Moschee bauen darf. Auf einer Bürgerversammlung am 16. Juni 2005 stimmte eine knappe Mehrheit von 252 Bürgern (54%) gegen das Bauvorhaben und für den Ablehnungsantrag, 212 Stimmberechtigte (46%) waren für den Bau. Angesichts des knappen Votums beschloss der Stadtrat von München (der an das Votum nicht gebunden ist) kurze Zeit später, den Neubau der Moschee, die die bisherige „Hinterhofmoschee“ in der Schanzenbachstraße ersetzen soll, zu genehmigen. Die Gegner der Moschee (vor allem die CSU sowie eine Bürgerinitiative gegen die Moschee) loten derzeit die Möglichkeiten aus, das Projekt noch zu stoppen und kündigten ein Bürgerbegehren gegen den Bau der Moschee an. Der Moschee-Verein DITIM lädt die Bürger für den 9. und 10. Juli 2005 zum Tag der Offenen Moschee in das bisherige Bethaus, um in der Bevölkerung Bedenken zu zerstreuen, den eigenen Integrationswillen deutlich zu machen und Verständnis für das Bedürfnis nach einem Neubau zu wecken. | Seit 1989 gibt es eine an den Dachverband DITIB angeschlossene [[Moschee in Sendling]], ohne dass es größere Probleme gegeben hätte, doch seit dem Frühjahr 2005 ist Sendling Schauplatz des von der Presse so genannten ''Sendlinger Moscheenstreits'', der inzwischen bayernweit Schlagzeilen macht. Es geht dabei um die Frage, ob und in welcher Form die muslimische Gemeinde in Sendling am Gotzinger Platz gegenüber der Kirche Sankt Korbinian in einer von der Stadtverwaltung dafür ausgewählten Baulücke (derzeit Parkplatz in städtischem Eigentum) eine neue Moschee bauen darf. Auf einer Bürgerversammlung am 16. Juni 2005 stimmte eine knappe Mehrheit von 252 Bürgern (54%) gegen das Bauvorhaben und für den Ablehnungsantrag, 212 Stimmberechtigte (46%) waren für den Bau. Angesichts des knappen Votums beschloss der Stadtrat von München (der an das Votum nicht gebunden ist) kurze Zeit später, den Neubau der Moschee, die die bisherige „Hinterhofmoschee“ in der Schanzenbachstraße ersetzen soll, zu genehmigen. Die Gegner der Moschee (vor allem die CSU sowie eine Bürgerinitiative gegen die Moschee) loten derzeit die Möglichkeiten aus, das Projekt noch zu stoppen und kündigten ein Bürgerbegehren gegen den Bau der Moschee an. Der Moschee-Verein DITIM lädt die Bürger für den 9. und 10. Juli 2005 zum Tag der Offenen Moschee in das bisherige Bethaus, um in der Bevölkerung Bedenken zu zerstreuen, den eigenen Integrationswillen deutlich zu machen und Verständnis für das Bedürfnis nach einem Neubau zu wecken. | ||
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