Martin Elsaesser: Unterschied zwischen den Versionen

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In den Jahren von 1920 bis 1925 wurde Elsaesser Leitender Direktors der Kunstgewerbeschule in Köln, die späteren Werkschulen. 1925 — 1932 wurde er Stadtbaudirektor in Frankfurt am Main, vom Oberbürgermeister Ludwig Landmann berufen. Gleichzeitig war er als freier Architekt und Professor für Baugeschichte tätig. Bekannt sind seine Entwürfe für das Gartenhallenbad in Frankfurt-Fechenheim, Großmarkthalle im Ostend (jetzt EZB), die Volksschule der Römerstadt, fir Psychiatrie der Städtischen Universitätsklinik (für Gemüts- und Nervenkranke) und eine Reihe Kirchen.
In den Jahren von 1920 bis 1925 wurde Elsaesser Leitender Direktors der Kunstgewerbeschule in Köln, die späteren Werkschulen. 1925 — 1932 wurde er Stadtbaudirektor in Frankfurt am Main, vom Oberbürgermeister Ludwig Landmann berufen. Gleichzeitig war er als freier Architekt und Professor für Baugeschichte tätig.  
:::Bekannt sind seine Frankfurter Entwürfe für das Gartenhallenbad in Fechenheim, Großmarkthalle im Ostend (jetzt EZB), die Volksschule der Römerstadt, die Psychiatrie der Städtischen Universitätsklinik (für Gemüts- und Nervenkranke) und eine Reihe Kirchen in ganz Süddeutschland.


Während des Nationalsozialismus zog Elsaesser nach München um, wo er von 1933 bis 1937 als freier Architekt arbeitete; von 1937 bis 1945 lebte er zurückgezogen in Berlin. Im nationalsozialistischen Deutschland erhielt er keine Aufträge, konnte aber diverse Projekte in der Türkei verwirklichen, unter anderem den Bau der Sümerbank in Ankara.
Während des Nationalsozialismus zog Elsaesser nach München um, wo er von 1933 bis 1937 als freier Architekt arbeitete; von 1937 bis 1945 lebte er zurückgezogen in Berlin. Im nationalsozialistischen Deutschland erhielt er keine Aufträge, konnte aber diverse Projekte in der Türkei verwirklichen, unter anderem den Bau der Sümerbank in Ankara.  


1945 kehrte er von Berlin nach Stuttgart zurück, um dann ab 1948 die kommissarische Vertretung einer ordentlichen ''Professur für Entwerfen'' an der TH München anzunehmen, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1955]] innehatte.
1945 kehrte er von Berlin nach Stuttgart zurück, um dann ab [[1948]] die kommissarische Vertretung einer ordentlichen ''Professur für Entwerfen'' an der TH München anzunehmen, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1955]] innehatte.




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