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Im Literaturarchiv der '''Monacensia''', die Sammlung ist Teil der [[Münchner Stadtbibliothek]], stehen für Literaturwissenschaftler, Publizisten, Historiker und Studierende etwa 200 literarische Nachlässe mit 350.000 Autographen, Manuskripten, Typoskripten, Briefen, Tagebüchern und anderen Dokumenten zur Auswertung zur Verfügung. Dazu gehören u.v.a. die Nachlässe von [[Klaus Mann]], [[Erika Mann]], Annette Kolb, [[Liesl Karlstadt]], [[Therese Giehse]], [[Frank Wedekind]], Franziska Gräfin zu Reventlow, Gustav Meyrink, [[Ludwig Thoma]], Ludwig Ganghofer, [[Werner Finck]], Grete Weil, Hermann Kesten, Oskar Panizza, Alfred Neumann, Gertrud von Le Fort. | Im Literaturarchiv der '''Monacensia''', die Sammlung ist Teil der [[Münchner Stadtbibliothek]], stehen für Literaturwissenschaftler, Publizisten, Historiker und Studierende etwa 200 literarische Nachlässe mit 350.000 Autographen, Manuskripten, Typoskripten, Briefen, Tagebüchern und anderen Dokumenten zur Auswertung zur Verfügung. Dazu gehören u.v.a. die Nachlässe von [[Klaus Mann]], [[Erika Mann]], Annette Kolb, [[Liesl Karlstadt]], [[Therese Giehse]], [[Frank Wedekind]], Franziska Gräfin zu Reventlow, Gustav Meyrink, [[Ludwig Thoma]], Ludwig Ganghofer, [[Werner Finck]], Grete Weil, Hermann Kesten, Oskar Panizza, Alfred Neumann, Gertrud von Le Fort. Die Nachlässe der [[Mann]]s sind auch digitalisiert verfügbar ([http://monacensia-digital.de/]). | ||
Monacensia ist das lateinische Wort für Bücher, die sich mit [[München]] befassen oder zu tun haben. | Monacensia ist das lateinische Wort für Bücher, die sich mit [[München]] befassen oder zu tun haben. | ||
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::Im August 1941 wurden Elisabeth Braun und einige ihrer Mitbewohnerinnen in das [[Judendeportationen aus München|Internierungslager]] in der [[Clemens-August-Straße]] 9 (Kloster der Barmherzigen Schwestern) in [[Berg am Laim]] umgesiedelt und im [[1. Deportationszug aus München|November 1941]] nach Kaunas in Litauen verbracht, wo sie am 25.11.1941 erschossen wurde. Am 11.3.1948 wurde Elisabeth Braun für tot erklärt, die von ihr vorgesehene soziale Nutzung des Hildebrandhauses wurde jedoch nicht realisiert. | ::Im August 1941 wurden Elisabeth Braun und einige ihrer Mitbewohnerinnen in das [[Judendeportationen aus München|Internierungslager]] in der [[Clemens-August-Straße]] 9 (Kloster der Barmherzigen Schwestern) in [[Berg am Laim]] umgesiedelt und im [[1. Deportationszug aus München|November 1941]] nach Kaunas in Litauen verbracht, wo sie am 25.11.1941 erschossen wurde. Am 11.3.1948 wurde Elisabeth Braun für tot erklärt, die von ihr vorgesehene soziale Nutzung des Hildebrandhauses wurde jedoch nicht realisiert. | ||
::Eine am 19. November 2004 vor dem Hildebrandhaus errichtete Installation mit 17 weißen Koffern von [[Wolfram P. Kastner]] und | ::Eine am 19. November 2004 vor dem Hildebrandhaus errichtete Installation mit 17 weißen Koffern von [[Wolfram P. Kastner]] und Peter Weismann erinnerte an die ermordeten Elisabeth und Rosa Braun sowie die 15 Bewohner, denen sie in der Villa Zuflucht gewährt hatte. Parallel dazu setzte die Ausstellung "Auf einmal da waren sie weg …" ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Vergessen der jüdischen Mitmenschen in Bogenhausen während des "Dritten Reichs". Am 26. November 2009 enthüllte [[Kulturreferat|Kulturreferent]] Dr. [[Hans-Georg Küppers]] in Erinnerung an Elisabeth Braun und die 15 jüdischen Bewohner eine [[Gedenktafel]] im Eingangsbereich der Villa."[4] | ||
[[Bild:MueHildebrandhauslw1903b.jpg|thumb|Hildebrandhaus, 1903]] | [[Bild:MueHildebrandhauslw1903b.jpg|thumb|Hildebrandhaus, 1903]] | ||
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