Völkerkundemuseum

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Völkerkundemuseum

Das Staatliche Museum für Völkerkunde in der Maximilianstraße in München ist mit etwa 200.000 Objekten nach dem in Berlin das zweitgrößte Völkerkundemuseum Deutschlands. Die Bestände umfassen Objekte aus vielen außereuropäischen Ländern. Dauerausstellungen gibt es zu Afrika, Indien, Ostasien, Südamerika, Nordamerika, Ozeanien und zum Islam.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

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Das Hauptportal, Aufn. v. 2012
Figuren auf dem First

Begonnen hatte alles bereits im Jahre 1855, Karl Maria von Aretin († 19.04.1869 in Berlin), Vorstand des königlichen Hausarchivs, stellt eine erste Sammlung kostbarer Altertümer des bayerischen Herrscherhauses in Kammern der Maxburg zusammen. Leo von Klenze hatte erst eigene Pläne, die Sammlung in das Neue Schloss Schleißheim außerhalb der Stadt zu verlegen. Auf Druck einiger Gewerbetreibender und Künstler der Stadt gelang es Aretin das für ein Institut der Taubstummen errichtete Gebäude an der Maximilianstraße als neue Herberge der Sammlung zu übernehmen. Bereits am 28. Oktober 1867 fand die Eröffnung statt.

Nach Aretins Tod wird Jakob Heinrich Hefner-Alteneck als dessen Nachfolger zum Generalkonservator der Kunstdenkmale Bayerns, Kurator und Direktor des ersten Nationalmusums ernannt, Ämter, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1885 in ununterbrochener Sorgfaltspflicht ausübte.

Die komplette Sammlung geht im Jahre 1900 in den neuen Museumsbau an der Prinzregentenstraße über.

Das Völkerkundemuseum wurde 1926 in das Gebäude verlegt, 1998 wurde es saniert und modernisiert.

Ein Zweigmuseum ist im Residenzschloss Oettingen untergebracht.

[Bearbeiten] Gebäude

Auf dem Giebel des Mittelbaus thront eine Bavaria in Begleitung eines Löwen aus den Händen des Bildhauers Friedrich Kirchmayer in Zinkguss hergestellt. Zu beiden Seiten stehen allegorische Figuren der Bayerischen Regierungsbezirke, und deren Wappen: Die Pfalz, Franken, Schwaben und Bayern, erstellt durch die Bildhauer Georg Zell, Michael Wagmüller, Heinrich Ruf und Caspar von Zumbusch. Die anderen zehn kleineren Karyatiden, wovon 8 Säulen in Form von Statuen berühmter Männer der bayerischen Geschichte entlang der Fassade gestellt sind, zeigen die Kardinaltugenden der Bayern, aus der Tradition des christlichen Glaubens übernommen. Das sind die Klugheit/Weisheit, Vaterlandsliebe, Fleiß, Frömmigkeit, Treue, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Großmut.

[Bearbeiten] Adresse

Adr.png

Völkerkundemuseum

Maximilianstraße 42
80538 München

Telefon: 089 / 21 01 36 100
Fax: 089 / 21 01 36 247
E-Mail: info@voelkerkundemuseum-muenchen.de

[Bearbeiten] Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag: 9.30 - 17.30 Uhr

[Bearbeiten] Eintrittspreise

Dauerausstellungen:
Erwachsene: € 5
ermäßigt: € 4
Sonntag: € 1,00
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schulklassen frei

Für Sonderausstellungen gelten höhere Eintrittspreise.

[Bearbeiten] Dauerausstellung

[Bearbeiten] Lage

[Bearbeiten] Weblink

[Bearbeiten] Literatur und Nachweise

  • Friedrich Morin & Heinrich Lindemann; Neuster Wegweiser durch München und seine Umgebungen, Kaiser, München. 1866.
  • Friedrich Morin; München Im Jahre 1862. Gummi, München, 1862.
  • J. H. Hefner-Alteneck; Entstehung, Zweck und Errichtung des Bayerischen Nationalmuseums in München,1890.
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