Schickeria

Aus München Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schickeria ist die spöttische Bezeichnung für ein Szenepublikum, das durch den Boulevardjournalismus einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.

Typisch für eine Schickeria gilt die Schwabinger Szene in den späten 1970er und 1980er Jahren, die Helmut Dietl in den Fernsehserien Monaco Franze und Kir Royal und in seinem Film Rossini darstellt. Auch Rudolph Moshammer galt als Paradebeispiel für die Münchener Schickeria.

Ein Lied der Spider Murphy Gang beschreibt zwar eigentlich eine gleichnamige Kneipe in Schwabing, trifft aber damit auch die Definition der Münchner Schickeria recht gut:

Ja mei, wie kommst denn du daher?
A wenig ausgflippt musst scho sei
Sonst last di der Gorilla
An der Engangstür net nei
In d'Schickeria, in d'Schickeria
Jeder zieht sich ausgflippt o
Weil er sonst net landen ko
In der Schickeria
Ja gestern hammer g'hascht
Doch heutztag schnupft ma Kokain
Und morn sitz ma in Stadelheim
Aber Hauptsach mir san in
In d'Schickeria, in d'Schickeria
Jeder Morn der is a Star
Und schnupft wia wuild das er was guilt
In der Schickeria

Auch eine 2002 gegründete Ultrafangruppe des FC Bayern München nennt sich Schickeria München.


Wikipedia.png Das Thema "Schickeria" ist wegen überregionaler Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.

Siehe unter Schickeria.