Kino

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Erste Filmvorführungen fanden in München bereits 1896 im Panoptikum an der Kaufingerstraße statt. Das erste Lichtspielhaus / Kino / Film-Theater eröffnete 1897. Das älteste noch heute geöffnete Kino ist das Neues Gabriel, das 1907 öffnete.

Zum 100. Geburtstag des Films fand in München vom 26. Oktober bis zum 19. November 1995 eine Projektion des englischen Filmemachers, Malers und Ausstellungskuartors Peter Greenaway mit dem Titel Stairs/2 Projektions - Frames statt; dabei wurden an 100 öffentlichen Stellen Projektionsflächen installiert.

Das Tivoli-Film-Theater in der Neuhauser Straße (Aufn. v. 2010, geschlossen 2011)

Aktuelles Kinoprogramm[Bearbeiten]

Kinos in München[Bearbeiten]

Multiplex-Kinos[Bearbeiten]

Programmkinos[Bearbeiten]

Open-Air-Kino[Bearbeiten]

Sonstige Filmvorführungen[Bearbeiten]

Kinosäle[Bearbeiten]

Kino Saal Sitzplätze Leinwandgröße (Höhe in m × Breite in m)
Mathäser Kino 6 839 8,6 × 20,6
Cinemaxx Saal 2 417 7 × 15,78
Mathäser Kino 1 377 6,6 × 15,8
Mathäser Kino 10 374 6,6 × 15,8
Mathäser Kino 11 336 6,6 × 15,6
Mathäser Kino 2 337 6,5 × 15,6
Mathäser Kino 9 445 6,15 × 15,3
Mathäser Kino 8 243 5,5 × 13,2
Mathäser Kino 7 222 5,5 × 13
Mathäser Kino 3 238 6,2 × 11,5
Cinemaxx Saal 5 289 5,85 × 11,95
Mathäser Kino 4 164 5,7 × 10,6
Mathäser Kino 12 232 5 × 11,9
Cinemaxx Saal 3 234 5,2 × 11,4
Cinemaxx Saal 4 214 5 × 11,25
Mathäser Kino 13 164 4,8 × 11,5
Mathäser Kino 5 143 4,7 × 11,2
Cinema München - ca. 429? 4,5 x 12,0?
Mathäser Kino 14 144 4,7 × 11,1
Cinemaxx Saal 1 161 4,56 × 8,05
Cinemaxx Saal 6 96 4,09 × 6,82
Cinemaxx Saal 7 60 3,2 × 5,55
Gloria Palast - 240  ?
Maxim-Kino - ca. 94?  ?

Als Quellen wurden die Websites der jeweiligen Kinos verwendet. Mit Fragezeichen versehene Einträge sind quellenlos.

Kinos im Münchner Umland[Bearbeiten]

Autokino[Bearbeiten]

Ehemalige Kinos[Bearbeiten]

  • Das ehemalige Luitpold-Theater wurde im Jahr 1929 eröffnet und 1974 geschlossen.
  • Odyssee (1999 geschlossen)
  • Das Cinerama im Kunstpark Ost wurde 2000 geschlossen
  • Stachus Kinocenter (2001 geschlossen)
  • Türkendolch (2001 geschlossen)
  • Elisenhofkinos (2001 geschlossen)
  • Karlstor Kinocenter (2004 geschlossen)
  • Inselkinos (2005 geschlossen)
  • Lupe 2 (2005 geschlossen)
  • Marmorhaus (2006 geschlossen)
  • Tivoli (2011 geschlossen)
  • Filmcasino (2011 geschlossen)
  • Atlantis (2012 gesschlossen)

Filmfestivals[Bearbeiten]

Filmzeitschriften[Bearbeiten]

Vereine, Institutionen[Bearbeiten]

Verleih[Bearbeiten]

Die deutschen Filmverleiher haben unter sich Bezirke eingeteilt. München bildet mit Bayern und Teilen von Baden-Württemberg einen von fünf Verleihbezirken.

In Europa dominieren US-amerikanische Verleiher. Die größten Marktanteile verfügen Walt Disney Studios Motion Pictures (ehemals Buena Vista International), Warner Bros., United International Pictures (UIP), 20th Century Fox und Sony Pictures Entertainment. Deutsche Verleihfirmen sind Constantin Film, Concorde Film und die StudioCanal GmbH (ehem. Kinowelt).

Kino-Geschichte[Bearbeiten]

Das älteste noch heute in München geöffnete Kino ist das Neues Gabriel, das 1907 eröffnet wurde.

Nach Wikipedia entstand das weltweit erste Multiplex-Kino erst 1979 mit 18 Sälen in Toronto. Und 1985 wurde so ein Kino erstmals in Europa 70 km von London entfernt durch die Firma United Cinemas International (UCI) gebaut. UCI eröffnete auch in Deutschland im Oktober 1990 das erste Multiplex-Kino in der Nähe von Köln. Das Multiplex-Kino löste dann das vorherige Schachtelkino der 1970er Jahre, entstanden aus unterteilten Kino-Sälen, ab.

Bekannte deutsche Multiplex-Kino-Ketten in Deutschland sind der Marktführer Cinestar sowie Cinemaxx, UCI Kinowelt oder Kinopolis. Cineplex ist ein Dachverband, der vielen mittelständischen Unternehmen einen Namen gibt.

Die zur Zeit größten Multiplex-Kinos in Deutschland:

  1. Cinemaxx Essen mit 5370 Plätzen in 16 Sälen
  2. Cinecittà Nürnberg mit 4984 Plätzen in 21 Kinosälen
  3. Mathäser-Filmpalast München mit 4283 Plätzen in 14 Sälen
  4. Ufa-Palast Stuttgart mit 4238 Plätzen in 13 Sälen

und Häuser in Köln, Frankfurt und Dortmund mit mehr als 3500 Plätzen.

Betriebsform der Multiplex-Kinos[Bearbeiten]

Charakteristisch für Multiplex-Kinos sind großflächige Leinwände und ein arenenartiger Aufbau der Säle mit steiler Sitzplatzanordnung. Meist umfasst ein solches Kino einige tausend Sitzplätze und eine Vielzahl von Unterhaltungseinrichtungen wie Cafés, Bars, aber auch Geschäfte. Im Unterschied zu früher sind hier mehrere große Säle an einem Ort und meist gleichzeitig in Betrieb.

Kino-Ketten[Bearbeiten]

Multiplex-Kino ist die Fachbezeichnung für ein Großkino mit mehreren Sälen, in denen parallel Filme vorgeführt werden. Die größten deutschen Multiplex-Kino-Betreiber sind:

Kino-Kette Zahl der Kinos Gesamtzahl Leinwände Gesamtzahl Sitzplätze
Cinestar 91 600 132.735 (2003)
Cineplex 84 450 > 70.000
Cinemaxx 37 300 ~ 88.000
United Cinemas International 24 211 > 45.000
Kinopolis 15 116 25.000

Die Cineplexx Kinobetriebs Ges.m.b.H. ist der größte Kinobetreiber in Österreich. Sie ist ein Tochterunternehmen der Constantin Film-Holding in Wien. Sie wurde 1993 gegründet und betreibt unter dem Namen Cineplexx 21 Multiplex-Kinocenter sowie 13 weitere Ein- oder Mehrsaal-Kinos. Danach größte Kinobetreiber im Nachbarland sind die United Cinemas International und Hollywood Megaplex.

Ufa-Kinos[Bearbeiten]

Ufa-Kinos heißen die Kinos / Lichtspieltheater der am 18. Dezember 1917 - von einem Konsortium unter der Leitung des Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Emil Georg von Stauß gegründeten Universum Film AG (ufa). Im Januar 1964 ging die Kinokette in den Besitz der Firma Bertelsmann (Bielefeld) über, 1972 folgte als Eigentümer der Kinounternehmer Heinz Riech. Die ehemals großen Säle der Nachkriegszeit wurden meist in mehrere kleine Räume unterteilt, die dann teilweise nur 20 bis 30 Plätze boten.

Im Oktober 2002 ging die Universum Film pleite, weil sie noch in großem Maße veraltete Kinos betrieb.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Der Geschichts-Teil des Artikels basiert auf:

Wikipedia.png Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ufa-Kinos aus der Wikipedia. Die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im München Wiki stehen alle Texte der Wikipedia unter der GNU Freie Dokumentationslizenz.  


Wikipedia.png Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Multiplex-Kino aus der Wikipedia. Die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im München Wiki stehen alle Texte der Wikipedia unter der GNU Freie Dokumentationslizenz.  


Literatur[Bearbeiten]

  • Duncan J. D. Smith: Nur in München: Ein Reiseführer zu sonderbaren Orten, geheimen Plätzen und versteckten Sehenswürdigkeiten. Übersetzung: Milena Greif. Verlag Brandstätter, 2009. 231 Seiten. ISBN 978-3850332330
  • Achim Zeilmann: Drehort München: Wo berühmte Filme entstanden. edition q im be.bra verlag, 2008. 236 S. ISBN 978-3861246190