Kathreiner

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Die Kathreiner AG, früher auch FKN – Franz Kathreiners Nachfolger genannt, und die Tochterfirma Kathreiner’s Malzkaffee Fabriken war eine Münchner Firmengruppe im Lebensmittel-Großhandel. Bekanntestes Produkt war der Caro-Malzkaffee.

1997/1998 meldete das Unternehmen den Konkurs/die Insolvenz an.


1888 siedelte sich das Unternehmen FKN am Ostbahnhof in der Mühldorfstraße an. Neben einer Rösterei betrieb es hier später eine Kellerei, eine Marmeladenfabrik und die Konserven-Kathra-Fabriken. Der Produktionsstandort in der Mühldorfstraße gehörte zu den größten Produktionsstätten in München mit eigenem Eisenbahnanschluss.

Vor dem Ersten Weltkrieg galt das 1897 in eine GmbH umgewandelte Mutterunternehmen mit 550 Beschäftigten als größtes Kolonialwarengeschäft Deutschlands. Die Inhaber der FKN und der Kathreiner Fabriken waren Mitbegründer des bayerischen Industriellenverbandes, dessen erster Präsident der Geschäftsführer der Malzkaffeefabriken Hermann Aust wurde.

1928 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 1971 verlagerte die Kathreiner AG ihren Standort vom Münchner Ostbahnhof nach Poing. Die Tochterfirma Kathreiner's Malzkaffee Fabriken fusionierte 1934 mit der Ludwigsburger Firma Heinrich Franck zu Franck-Kathreiner’s Malzkaffee. Bekanntestes Produkt war neben dem Kneipp'schen Malzkaffee der „Caro Landkaffee“. Im Volksmund auch „Muckefuck“ (nach französisch Mocca faux, ‚falscher Mokka‘) genannt. Die Produktion wurde später von dem Nestlé-Konzern übernommen.


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